Saison 2015/2016 - Kreisklasse, Staffel C, KFA Ostthüringen - Rückrunde

25. Spieltag: VSG 1960 Cossengrün - Hainberger SV 3:5 (2:3)

Hainberg mit spielerischer UND kämpferischer TOP-Leistung zum hochverdienten Erfolg

Hainberg belegt Platz 6 - Das hätten uns nach der Hinrunde nur wenige zugetraut

Zum Saisonabschluss reisten die Hainberger (schon fast traditionell) nach Cossengrün. Nachdem in der Vorwoche der gute Spielfluß jäh unterbrochen wurde, wollten der HSV zeigen, dass er dazu auch gegen andere Gegner in der Lage ist.

 

Von Anfang an offensiv ausgerichtet begannen die Hainberger die Gegner im wahrsten Sinne des Wortes an die Wand zu spielen. Getrieben von den beiden Außenverteidigern - Andy Czajka und Steven Ludwig - und unterstützt von einem bestens aufgelegten Mittelfeld - Robert Funke, Hossein Ahmadi und Faruq Jameh - gestatteten sie den Gastgebern keine Minute zum Verschnaufen. Die Hilflosigkeit der Cossengrüner machte sich im Gemecker und leider auch im überharten Einsteigen bemerkbar.

 

In der 10. Minute erlief Hossein Ahmadi einen langen Paß von Robert Funke und drang in den Strafraum ein. Sein präzises Zuspiel verwandelte Faruq Jameh zur Führung. In der 15. Minute wurde ein Freistoß von Steven Ludwig zur Ecke geklärt. Diese wurde von Robert Funke sehr gut an den langen Pfosten geschlagen. Dort stand Dirk Bernickel und konnte zum 2:0 einköpfen.  Die Hainberger setzten ihren Sturmlauf trotz der Führung weiter fort. Bereits in der 26. Minute bediente wiederum Hossein Ahmadi Andy Czajka, der in den Strafraum ging und den Gegner mit einer schönen Finte aussteigen ließ. Der Kapitän erhöhte auf 3:0. Diese Führung sollte eigentlich Sicherheit geben, aber wahrscheinlich forderte die Wärme und das hohen Tempo zum Ende der ersten Halbzeit seinen Tribut. Bei einem Konter der Cossengrüner in der 39. Minute rückte die Mannschaft nicht schnell genug nach. Den in die Mitte abgewehrten Ball verwertete Donath zum 1:3. Nur 2 Minuten später war, bei einer stark abseitsverdächtigen Situation, Kadner zur Stelle und erzielte wie aus heiterem Himmel den Anschlußtreffer. Anstatt mit einer beruhigenden Führung ging es nur mit einem knappen Vorsprung der Hainberger in die Kabine.

 

Für die zweite Halbzeit nahm man sich vor, die Gegner erneut unter Druck zu setzen und den längst verdienten Sieg zu sichern. Entsprechend druckvoll begann die zweite Halbzeit. Bereits kurz nach Wiederanpfiff hatten Rene Langmesser und Faruq Jameh Riesenchancen zum Ausbau der Führung. Leider verfehlten beide knapp. Anstelle dessen hatten die Cossengrüner Glück, als bei einem harmlosen Duell im Strafraum die Schiedsrichterin zum Entsetzen der Gäste auf Elfmeter entschied. Den Strafstroß verwandelte Kadner und das Spiel fing wieder von vorne an. Jetzt begannen die Hainberger das Spiel über den Kampf und den Willen zu dominieren. Obwohl bei den beiden Antreibern Andy Czajka und Steven Ludwig - ab Mitte der zweite Halbzeit dann beide auf der Doppelsechs - die Kräfte zu schwinden schienen, stellten sie sich in den Dienst der Mannschaft und kämpften fast bis zum Umfallen.

 

Gegen das harte und manchmal auch über die Grenze der Fairness hinaus gehende Spiel hatten die Hainberger die richtige Moral und Antwort. Alleine Hossein Ahmadi und Robert Funke wurden wie Freiwild behandelt und mehrere Male grob unsportlich gestoppt, so das man froh sein muss das Spiel ohne weitere Verletzungen überstanden zu haben. Auf der anderen Seite wäre bei einem konsequenterem Scheidsrichter die Cossengrüner Mannschaft zum Abpfiff nicht mehr vollzählig!

 

Aber wieder zum Sportlichen! In der 78. Minute wurden die Hainberger für ihren aufopferungsvollen Einsatz belohnt. Nach einem langen Paß am Libero der Cossengrüner vorbei lief Rene Langmesser fast alleine auf den gegnerischen Torwart zu. Aus den Augenwinkel konnte er sowohl den anlaufenden Verteidiger, als auch den freistehenden Faruq Jameh sehen. Sein präzises Zuspiel verwandelte Faruq zum umjubelten Führungstreffer. Leider verletzte sich danach Markus Neuhäuser ohne Fremdeinwirkung, so daß der eigentliche Plan - die Abwehrarbeit der stark arbeitenden Hainberger zu stärken - nicht so umgesetzt werden konnte. Sie mussten (zur Not auf dem Zahnfleisch) das Spiel so zu Ende spielen. Die Cossengrüner versuchten noch einmal mit dem Mute der Verzweiflung die nachlassenden Kräfte der Hainberger auszunutzen. Was allerdings die Füße nicht mehr schafften, erledigte der Kopf! Angetrieben von einem bedingungslosen Willen warfen die Hainberger sich immer wieder gegen die Angriffe und versuchten weiterhin offensiv Akzente zu setzen. Bei einem Konter der Hainberger gelang es Andy Czajka sich vom Verteidiger abzusetzen. Im Strafraum wurde er dann vom Libero der Cossengrüner und vom Torwart in die Mangel genommen. In bester "Thomas-Titze-Manier" erkämpfte er den Elfmeter. Steven Ludwig verwandelte sicher zum 5:3 Endstand. Ohne Nachspielzeit war das Spiel dann vorbei und der Hainberger SV der verdiente Sieger dieser Partie.

 

Die spielerische Leistung in der ersten Halbzeit und die kämpferische Einstellung in der zweiten Halbzeit waren die Garanten des Sieges!

24. Spieltag: Hainberger SV - TSG 1861 Hohenleuben 3:0 (3:0)

Hainberg gewinnt und sichert Platz 6

Kurioses vorzeitiges Ende auf dem Hainberg

Das Spiel der beiden Tabellennachbarn versprach Spannung. Die beiden Mannschaften trennte nur ein Punkt. Unter den Augen von Altroutinier Ralf Jung entwickelte sich ein Klasse-Fußballspiel der Gastgeber.

 

 

 

Die Hainberger wollten von Anfang an zeigen, wer Herr im Hause ist. Schließlich wollte man sich nach der verkorksten Hinrunde jetzt den sechsten Platz sichern. Dementsprechend couragiert starteten die Hausherren auch. Von Beginn an lief das Spiel nur auf ein Tor. Bereits in der 3. Minute hatte Rene Langmesser die Chance zur Führung, nach schöner Vorarbeit von Robert Funke und Andy Czajka. Seinen Kopfball konnte der Torwart aber klären. In der 13. Minute gewann Rene Langmesser das Laufduell und seine scharfe Hereingabe vors Tor (oder wars doch ein Toschuß) konnte Faruq Jameh zum Führungstreffer einschieben. In der Folgezeit zeigten die Hainberger ein ansehliches Paßspiel, wobei meistens aber der letzte Paß nicht gut genug war. Gegen das schnelle und paßsichere Spiel fanden die Hohenleubener keine Mittel.

 

Nach einem Freistoß der Hohenleubener klärte Samad Nikmohammadi. Den schnellen Gegenzug leitete Rene Langmesser an Faruq Jameh weiter. Der legte wieder auf Rene Langmesser ab und die Hainberger erhöhten auf 2:0.  Nur kurze Zeit später wurde Robert Funke im Strafraum gefoult. Der gute und souverän leitende Schiedsrichter Maurice Wünsch entschied auf Platzverweis für Hohenleuben und Strafstroß für Hainberg. Da der gefoulte Spieler nicht selbst schießen soll, schnappte sich Routinier Matthias Strauß den Ball und verwandelte souverän. Auch jetzt ließen die Gastgeber nicht locker und wollten die Führung weiter ausbauen. Mit dem 3:0 ging es dann in die Halbzeit. Aus einer guten geschlossen Mannschaftsleistung ist Johannes Steudel noch einmal herauszuheben, der den gefährlichsten Spieler der Hohenleubener, Ronny Seifert, komplett aus dem Spiel nahm und damit das Offensivspiel der Gäste fast komplett lahm legte.

 

 

 

Kurios wurde es dann in der Pause. In der Halbzeit verletzten sich dann 4 Hohenleubener Spieler, so dass das Spiel leider nicht mehr angepfiffen werden konnte. Ein leider abruptes Ende für ein ansehliches Spiel der Hainberger.

 

24. Spieltag: FSV Mohlsdorf - Hainberger SV 0:6 (0:4)

Hainberg siegt beim Tabellenletzten torreich, aber dennoch glanzlos

23. Spieltag: Hainberger SV - SG Blau-Weiß 1990 Steinsdorf 2:0

Hainberg erhält Punkte kampflos, da Steinsdorf lieber eine Asusfahrt macht...

22. Spieltag: SG Hohndorfer SV II - Hainberger SV 5:2 (3:1)

Hohndorfer Reserve kauft mit harten couragierten Auftritt den Hainbergern den Schneid ab

21. Spieltag: Hainberger SV - TSV 1872 Langenwetzendorf 4:4 (2:1)

Hainberg punktet gegen Tabellenführer

Souveräner Auftritt mit spielerischer Klasse

 

Die Hainberger waren auf Grund der Ergebnisse der Vorwochen mit viel Selbstvertrauen für die Partie gegen den Tabellenführer angetreten. Obwohl die Tabellensituation den Favoriten klar zeigte, glaubten die Hainberger von Beginn an an Ihre Stärke und auch an die Chance in diesem Spiel etwas Zählbares einzufahren-

 

 

 

Von Anfang an entwickelte sich ein packendes Spiel. Auf beiden Seiten wurden beste Chancen herausgespielt. Bereits in der 1. Minute wurde Ahossein Ahmadi von Faruq Jameh gut in Szene gesetzt. Dessen Flanke vors Tor verpaßte Andy Czajka nur knapp. Aber auch Langenwetzendorf hätte kurze Zeit später in Führung gehen könne, aber auch der Stürmer der Gäste verpaßte knapp.  In der 17. Minute verlängerte Lothar Ramisch einen Einwurf von Dirk Bernickel und Jameh Faruq hatte keine Mühe den Ball über die Linie zu drücken. Faruq Jameh gelang es auch des zweite Tor für die Hainberger zu erzielen, als er bei einem Abpraller von der Latte goldrichtig stand. Dirk Bernickel hatte, nach einem Rückpaß von James Ndlovu, mit einem fulminanten Schuß den Treffer vorbereitet. Kurz vor der Halbzeit gelang Langenwetzendorf jedoch der Anschlußtreffer, als ein Freistoß gut getreten über die Mauer unhaltbar einschlug.

 

 

 

In der zweite Halbzeit versuchte Langenwetzendorf den Druck weiter zu erhöhen. Die Hainberger waren aber darauf vorbereitet und hielten spielerisch stark dagegen. Gleich von Beginn an konnten sich die Gastgeber gute Chancen erspielen. In der 57. Minute war es dann erneut ein Freistoß, der den Ausgleichstreffer für Langenwetzendorf brachte. Die Gastgeber zeigten sich jedoch nur ganz kurz beeindruckt und spielten danach weiter offensiv. Andy Czajka erzielte nur 4 Minuten nach dem Ausgleich den erneuten Führungstreffer. Faruq Jameh hatte einen Abstoß der Gäste abfangen können und an Andy Czajka weitergeleitet. Diverse Angriffe der Langenwetzendorfer Offensive wurden durch die kompakt und sicher stehende Abwehr gemeistert. In der 85. Minute mussten sie dann aber doch wieder den Ausgleich hinnehmen. Fast im Gegenzug erzielte der kurze Zeit vorher eingewechselte Rene Langmesser wiederum die Führung. Leider gelang es nicht dies Führung über die Zeit zu bringen, da der Tabellenführer in der letzten Minute noch ausgleichen konnte.

 

 

 

Alles in allen ein gerechtes Ergebnis, bei einem sehr guten Spiel beider Mannschaften. Die Hainberger wurden für ihre offensive Spielweise belohnt und bauten die Serie der ungeschlagenen Spiele auch gegen den Tabellenführer aus.

 

20. Spieltag: Hainberger SV - BSV Paitzdorf 5:1 (3:1)

Hainberg setzt Siegesserie fort

Comeback von Balo mit starker Leistung

Nach den guten Ergebnissen der Vorwoche wollten die Hainberger den Schwung mitnehmen und den Tabellenplatz festigen. Nach langer Abwesenheit war Balo wieder mit dabei und zeigte nach seiner Einwechslung wieder seine gewohnte Stärke.

 

Schwungvoll und engagiert starteten die Gastgeber ins Spiel. Bereits beim Anstoß wollte Dirk Bernickel mit einem Weitschuß von der Mittellinie den Paitzdorfer Torwart überwinden, der aber zur Stelle war und parieren konnte. In der dritten Minute konnten die Hainberger einen Freistoß der Paitzdorfer abfangen. Der zur Zeit in überragender Form spielende Hossein Ahmadi spielte mit einem schönen Diagonalpaß Faruq Jameh frei, der den Torwart noch ausspielte und zur Führung einschob. Der Paitzdorfer Torwart verletzte sich in dieser Situation und musste ausgewechselt werden. Nur drei Minuten später setzte sich erneut Hossein Ahmadi außen durch. Seine Flanke vors Tor konnte Rene Langmesser souverän verwandeln.

 

Paitzdorf kam jetzt besser ins Spiel. Bei einem Freistoß rettete für die Hainberger die Latte. Der Nachschuß ging vorbei.  Nach einem Hainberger Einwurf erkämpften die Gäste den Ball. Bei dem Aufsetzer aus 25 Metern sah der Hainberger Torwart nicht gut aus. Die Hainberger versuchten in dieser Phase wieder Kontrolle über das Spiel zu bekommen, hatten gegen die kämpferisch anlaufenden Paitzdorfer aber ihre Probleme. Nach einer taktischen Umstellung übernahmen die Gastgeber aber wieder die Kontrolle über das Spiel. Die durch Andy Czajka und Mathias Strauß herausgespielten Chancen gingen entweder knapp vorbei, oder konnten in höchster Not von der Paitzdorfer Verteidigung geklärt werden. Einem Treffer von Rene Langmesser erkannte der Schiedsrichter wegen einer Abseitsstellung nicht an. Bei einem Handspiel eines Paitzdorfer Verteidigers verlegte der Schiedsrichter den Tatort kurzerhand außerhalb des Strafraums. Bei der Flanke von Steven Ludwig verschätzte sich der Paitzdorfer Torwart und leitete den Ball an Rene Langmesser weiter, der keine Probleme hatte per Kopf auf 3:1 zu erhöhen. Dieser Treffer brachte Sicherheit ins Hainberger Spiel. Die beiden einzigen Chancen, die Paitzdorf danach noch hatte, resultierten aus zwei Freistößen. Bei einem zeigte Doninique Sattler erneut seine Klasse und parierte stark. Bei dem zweiten musste er nicht eingreifen, weil dieser aus bester Position geschossen, am Tor vorbei ging. Mit dem 3:1 ging es dann in die Pause.

 

Die zweite Halbzeit war dann komplett in Hainberger Hand. Mit der Führung und dem Selbstvertrauen aus den vorherigen Spielen im Rücken spulte der Gastgeber souverän sein spielerisches Konzept ab. Die Paitzdorfer Offensive fand nur noch sporadisch statt. Nach einem Freistoß von Steven Ludwig legte Hossein Ahmadi auf Andy Czajka ab, der frei vorm Tor einschieben konnte. Die Hainberger erspielten sich jetzt Chance um Chance. Dirk Bernickel, Faruq Jameh, Steven Ludwig brachten die Paitzdorfer Abwehr immer wieder in größte Not, scheiterten aber knapp beim Abschluß. Nachdem Faruq Jameh vorm gegnerischen Strafraum fast die komplette Paitzdorfer Abwehr ausgespielt hatte, hatte dann der Torwart auch keine Chance mehr und er krönte seine starke Leistung mit seinem zweiten Treffer. Trotz der souveränen Führung spielte der Hainberger SV weiter auf Angriff und hatte in der Schlussviertelstunde noch weitere Chancen die Führung weiter auszubauen. Hossein Ahmadi und Andy Czajka waren dabei immer wieder die treibenden Kräfte.

 

Mit diesem Sieg konnten die Hainberger ihre Serie ausbauen und erneut einen Platz gutmachen.

19. Spieltag: Langenwolschendorfer Kickers - Hainberger SV 1:2 (0:1)

Hainberg holt zweiten Sieg in Folge

Hainbergs "Entlauber" trifft per Kopf doppelt

Hainberg macht durch die drei Punkte vorerst einen Riesensprung in der Tabelle auf Rang 7. Eine geschlossene Mannschaftsleistung war Grundlage des ersten Auswärtssieges der Saison. Kurios, dass der kleinste Mann auf dem Platz, Hossein Ahmadi, mit zwei Kopfballtreffern die Gäste in Führung brachte. Insgesamt sahen die wenigen Zuschauer eine gute und ausgeglichene Begegnung am Rande Zeulenrodas. Die Kickers scheiterten in der ersten Minute an der Latte und  im weiteren Spielverlauf an der eigenen Effektivität und dem stark aufgelegten Dominique im Hainberger Tor. Die Greizer brachten die Gastgeber dank eines schnellen Umschaltspieles stets in Bedrängnis. Doch vorerst blieben auf beiden Seiten beste Chancen ungenutzt. Nach einer Flanke köpfte Hossein zum 1:0 ein, weil der gute Kickers-Keeper den Ball erst hinter der Linie abwehren konnte. Beim 2:0 überlupfte Hossein den Torwart per Kopf, nachdem Robert sensationell von der Mittellinie in den Strafraum flankte und der Stürmer das Laufduell gewann. Nachdem der Schiedsrichter zur Verwunderung aller Anwesenden auf Elfmeter entschied, nutzte Mäusebach die Chance zum Anschlusstreffer. Der Torschütze und Rückkehrer vom FC Motor trieb im gesamten Spiel die Angriffe seines Teams an. Hainberg siegte am Ende verdient, musste aber in den letzten Minuten noch etwas zittern, um nicht wie im Hinspiel die drei Punkte noch zu verlieren.

18. Spieltag: Hainberger SV -FSV Berga II 3:1 (1:1)

Hainberg holt ersten Sieg in 2016 (auf dem Platz...)

Wieder wurden beste Chancen vergeben

Bärenstarker Dominique Sattler sichert Hainberg den Sieg

Nach der spielerischen Steigerung in der Vorwoche machten die Hainberger da weiter, wo sie aufgehört hatten.

 

Mit einer guten spielerischen und kämpferischen Leistung und einem starken Torwart Dominique Sattler sicherten sich die Hainberger die drei Punkte. Die Gastgeber übernahmen von Anfang an die Kontrolle über das Spiel. Bereits in der 3. Minute setzte sich Rene Langmesser durch, verfehlte aber das Tor. Über das spielstarke Mittelfeld wurden weitere gut Chancen erarbeitet. Robert Funke scheiterte zweimal nur knapp. In der 24. Minute paßte Hossein Ahmadi auf Faruq Jameh. Dieser konnte im Strafraum nur mit einem Foul gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Robert Funke gewohnt sicher. Von da an gab es weitere Chancen fast im Minutentakt. Berga kam auch besser ins Spiel und setzte die Hainberger Abwehr zeitweise unter Druck. Bei zwei Freistößen kurz vor dem Hainberger Strafraum zeigte Dominique Sattler sein ganzes Können und klärte jeweils goßartig. Mit dem Pausenpfiff nutzten die Gäste aber dann einen Abpraller der Hainberger Abwehr und Fischer hatte frei vorm Tor keine Mühe zum Ausgleich.

 

Die Hainberger zeigten sich nicht beeindruckt und begannen die zweite Hälfte von Anfang an druckvoll. Der eingewechselte Dirk Bernickel brachte zusätzlichen Schwung in den Hainberger Angriff. Nachdem anfänglich die Präzision noch fehlte, erzielte Faruq Jameh den erneuten Führungstreffer. Die Hainberger setzten nach und versuchten die Führung auszubauen. Leider wurden wieder beste Chancen ausgelassen. Im gesamten Spielverlauf hatten die Hainberger zusätzlich zu den Toren noch 14 hochkarätige Chancen, die entweder vom Bergaer Torwart geklärt, oder aber auch fahrlässig vergeben wurden.  So blieb es bei dem Spielstand spannend, obwohl die Bergaer Offensivbemühungen die Hainberger Abwehr vor nicht allzugroße Probleme stellte. Glück hatte der Gastgeber jedoch, als ein Schuß der Bergaer vom Pfosten zurück sprang. Das hätte dann doch wieder der Ausgleich sein können. Als in der 80. Minute erneut Faruq Jameh traf, war der Hainberger Sieg perfekt.

 

Die Chancenverwertung war wiederum das große Manko der Hainberger. Dies muss sich bessern, wenn man den ein oder anderen Platz in der Tabelle noch gutmachen möchte. Uwe Hücker machte eine gute Party, bei seinem Startelfdebüt.

 

Der Schiedsrichter Tommy Kaster war ein souveräner Leiter der Party.

17. Spieltag: Hainberger SV -VSG 1960 Cossengrün 2:2 (2:2)

Hainberg startet spielerisch verbessert aus der wetter- und absagebedingten Spielpause

Punkt gegen Cossengrün brachte Verbesserung der Tabellensituation

 

Das letzte Spiel der Gastgeber lag fast genau einen Monat zurück. Durch das Wetter und durch die Absage des damaligen Tabellenführers, waren die Hainberger zur Untätigkeit im Wettkampf gezwungen.

 

Im Spiel zeigten sich die Hainberger dann aber wieder deutlich verbessert im Vergleich zu der Auftaktniederlage. Zwar gelang es nicht konsequent die Defensive zu stabilisieren, aber im Offensivspiel war wieder erheblich mehr Präzision und Torgefährlichkeit zu erkennen.

 

Von Anfang an übernahmen die Hainberger die Kontrolle über das Spiel. Obwohl man anfänglich eher defensiv aufgestellt agierte, ergaben sich durch das stark arbeitende Mittelfeld immer wieder gute Chancen. Eine davon nutzte Rene Langmesser, der bereits in der 5. Minute zur Führung traf. Leider währte die Führung nicht sehr lange. Nur 2 Minuten später pfiff der gut agierende Schiedsrichter, Silvio Höfer, ein Foul im Strafraum der Gastgeber. Den fälligen Elfmeter verwandelte Kadner zum Ausgleich.

 

Die Hainberger zeigten sich aber keineswegs geschockt und übernahmen gleich wieder das Zepter. Mehrere gute Chancen gingen nur knapp am Tor vorbei. Als dann in der 30. Minute Steven Ludwig den Ball erkämpfte und ihn an Rene Langmesser weiterleitete gewann dieser das Laufduell und konnte auch noch am Torwart vorbei gehen. Unbedrängt erzielte er den erneuten Führungstreffer für die Gastgeber. Nur zwei Minuten später führte Robert Funke einen Freistoß geschickt aus, aber der auf Steven Ludwig abgelegte Ball versprang auf dem unebenen Untergrund und die Chance zum Ausbau der Führung war vertan.

 

In der 35. Minute klärte die Hainberger Abwehr überhastet nach einem Missverständnis. Aus dem folgenden Einwurf und  der Unordnung im Hainberger Strafraum erzielten die Cossengrüner erneut den Ausgleich. Mit dem ersten richtigen Torschuß der zweite Treffer. Das ist Effizienz. Das 2:2 war gleichzeitig der Pausenstand

 

Auf Grund der Harmlosigkeit der Cossengrüner im Offensivbereich, entschlossen sich die Hainberger in der zweiten Halbzeit noch offensiver zu agieren um den ersehnten Siegtreffer noch zu erzielen. Die so reduzierte Abwehr der Hainberger stand trotzdem stabil und ließ kaum nennenswerte Chancen der Cossengrüner zu. In der Hainberger Offensive ergaben sich jedoch Chancen um Chancen. Allein das Hainberger Problem der Hinrunde – das Auslassen der besten Möglichkeiten – verhinderte den Siegtreffer. Trotzalledem eine Leistung der Hainberger, die für die nächsten Aufgaben Mut macht.

 

Anzumerken ist die souveräne Leitung der Partie durch Schiedsrichter Silvio Höfer. Wohltuend, dass keiner der Beteiligten Grund sah über den Schiedsrichter zu meckern!

16. Spieltag: Hainberger SV - Zeulenroda III

Tabellenführer sagt Spiel auf dem Hainberg ab

Der weitere Start in die Rückrunde gestaltet sich schleppend. Nach den wetterbedingten Spielausfällen in den beiden Vorwochen, fällt erneut ein Spiel aus. Diesmal hat der Tabellenführer aus Zeulenroda-Triebes aus krankheitsbedingten Gründen abgesagt.

 

Es wäre interessant gewesen, zu sehen ob sich die Mannschaft nach dem letzten Spiel entwickelt hätte.

11. Spieltag: Hainberger SV - Greizer SV 2:4 (1:3)

Greizer SV entscheidet Derby für sich.

Auf einem schwer zu bespielenden Platz entwickelte sich von Anfang an ein vom Kampf geprägtes  Spiel. Trotz aller Brisanz blieb es aber meistens im vertretbaren Bereich, so dass Schiedsrichter Jukiel keine Probleme mit der Partie hatte und mit lediglich einer gelben Karte auskam.

 

Nach einem langen Freistoß des Greizer SV, sah der Hainberger Torwart den Ball, auf Grund der tief stehenden Sonne, erst sehr spät und David Schulz konnte zum 1:0 einköpfen. Die Hainberger erholten sich relativ schnell von diesem Schock. Nach einer sehenswerten Paßstaffette im Mittelfeld eingeleitet von Routinier Strauß - leitete Steven Ludwig den Ball auf Rene Langmesser, der zum 1:1 einschob.

 

Eine kuriose Szene führte dann zum erneuten Führungstreffer für die Aubachtaler. Nach einem Freistoß von Steven Ludwig köpfte Matthias Strauß den Ball vors Tor und Faruq Jameh erzielten die vermeintliche Hainberger Führung, was der Schiedsrichter auf Grund einer Abseitsstellung nicht anerkannte. Während die Hainberger noch feierten, führte der Greizer SV den Freistoß schnell aus und nach 2 Stationen war der Ball bei Markus Franke, der sich diese Chance, frei vorm Torwart, nicht entgehen lies.

 

Unmittelbar nach dem folgenden Anstoß hatte erneut Rene Langmesser 2 mal die Möglichkeit wieder auszugleichen, scheiterte aber jedes Mal am Gästetorwart. Nach einem nicht geahndeten Foul im Mittelfeld schaltete der Greizer SV erneut schneller und Markus Franke erhöhte die Führung auf 3:1. Damit ging es auch in die Halbzeit.

 

Gleich nach Beginn der zweiten Hälfte erhöhte Hainberg den Druck und erarbeitete sich gute Chancen. Robert Funke erkämpfte sich den Ball im Mittelfeld und leitete den Angriff mit Steven Luwig zusammen ein. Diese Chance machte der Torwart der Aubachtaler aber erneut zunichte. Kurz danach eine erneute Großchance der Hainberger, die allerdings knapp am Tor vorbei ging.

 

Nachdem sich dann das Spiel etwas beruhigt hatte, unterschätzte der Hainberger Torwart den springenden Ball und Jens Dittrich erzielte sein erstes Tor für die Aubachtaler.

 

Obwohl Der Spielstand eindeutig war, steckten die Hainberger nicht auf und kamen nach einer guten Vorarbeit von Rene Langmesser zu einem erneuten Treffer. Die hereingeschlagene Flanke konnte Kattler vor dem einschußbereiten Faruq nur mittels Eigentor klären.

 

Trauriger Schlusspunkt der Partie war ein Zusammenstoß zwischen Lothar Ramisch und Jens Dittrich, bei dem sich beide Spieler verletzten. Wir wünschen beiden eine gute Besserung und das sie ihren Mannschaften schnell wieder zur Verfügung stehen.