Saison 2015/2016 - Kresklasse, Staffel C, KFA Ostthüringen - Hinrunde

10.Spieltag: SG TSG 1861 Hohenleuben - Hainberger SV 2:1 (0:1)

Erneute unnötige Niederlage zumAbschluß des Jahres.

Kämpferisch starke Hohenleubener bescherten den Hainbergern erneut eine Niederlage kurz vor Spielende.


Trotz einiger Ausfälle wichtiger Stammspieler haben die Hainberger eine anfänglich gleichwertige Mannschaft aufstellen können. In der ersten Halbzeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der deutlich mehr Tore verdient hatte. Durch die offensive Ausrichtung hatten beide Abwehrreihen Schwerstarbeit zu leisten und stand immer wieder Unterzahlsituationen gegenüber. Hohenleuben versuchte immer wieder das Spiel über die Mitte zu forcieren, während die Hainberger, angeführt von ihrem Spielmacher Andy Czajka, permanent gefährliche Konter setzte. Einer dieser Konter brachte die Hainberger Führung. Robert Funke mit einem langen Dribbling über mehr als den halben Platz, bediente im Strafraum Andy Czajka, der souverän einschob. Das Tor sollte eigentlich Sicherheit bringen - tat es aber nicht. Mit Glück und Fahad im Tor überstand man zwar die erste Halbzeit, aber der Druck von Hohenleuben nahm minütlich zu. Der hohe läuferische Aufwand forderte dann zwangsläufig in der zweiten Halbzeit seinen Tribut und die Gastgeber bekamen mehr Räume. Die Hainberger Offensive konnte kaum noch mit Bällen versorgt werden und war damit quasi aus dem Spiel. In manchen Situationen konnte sich dann die Hainberger nicht mehr anders helfen, als den Gegener mit unfairen Mitteln zu stoppen. Bei den folgenden Standards war Hohenleuben immer gefährlich. So kam es, wie es kommen musste. Mit zwei späten Toren drehte dann der Gastgeber noch das Spiel und siegte nicht unverdient.

Die Leistung des Schiedsrichters wurde von beiden Mannschaften nach dem Spiel als völlig indiskutabel eingeschätzt. Daran lag es aber nicht!

Lichtblick war die starke Leistung von James Ndlovu, der vor Spielfreude sprühte und seine Gegenspieler mit einigen Kabinettstückchen teilweise schwindlig spielte.

Für die Hainberger geht ein schwieriges Jahr zu Ende, mit der Hoffnung, dass nach der Winterpause der Ein oder Andere Spieler wieder zur Verfügung steht und die Neuzugänge integriert werden.

9.Spieltag: Hainberger SV - FSV Mohlsdorf 2:0 (1:0)

Der erste Sieg! Hainberg kann doch noch gewinnen! Dominique schenkt sich selbst zum Geburtstag ein "Zu-Null-Spiel"

Spielerisch nicht so schön wie in den Vorwochen, aber erfolgreich und verdient! Hossein mit Tor des Jahres!


Mit dem Hainberger SV und dem FSV Mohlsdorf trafen zwei Mannschaften aufeinander, die bisher noch keinen Sieg in der laufenden Saison einfahren konnten. Beide Mannschaften wollten diese Serie durchbrechen. Das Spiel begann entsprechend ausgeglichen und hektisch. Richtiger Spielfluß wollte nie aufkommen. Hainberg stand zentral nicht eng genug und ließ anfänglich die Gäste dort zu einfach kombinieren. Mohlsdorf hatte bereits den Torjubel auf den Lippen, als der Schiedsrichter zu Recht auf Abseits entschied. Hätten sich die Mohlsdorfer nicht den Ball gegenseitig weggenommen, wäre der HSV hier in Bedrängnis gekommen. In dieser Phase konnten die Hainberger froh sein, dass die Defensive, geführt vom guten Routenier Lothar, den Rückstand verhinderte. Bei einem der folgenden Konter der Hainberger spielte Andy auf Rene. Die Mohlsdorfer konnten gerade so noch zur Ecke klären. Die scharf hereingeschlagene Ecke konnte dann nicht geklärt werden, Jo köpfte den Ball wieder in die Strafraummitte und aus dem Gefühl vollendete Hossein zum umjubelten Führungstreffer für die Gastgeber. Mit der Führung ging es dann auch in die Pause. In der zweiten Halbzeit bekamen die Hainberger - begünstigt durch die Führung - mehr Zugriff zum Spiel. In der Zentrale stand man sicherer und das Flügelspiel wurde forciert. So spielte sich der HSV einige gute Chancen heraus. Bei einem Treffer von Andy erkannte der Schiedsrichter auf ein vorhergegangenes Foul, so daß der Treffer nicht zählte. Hossein vergab frei vorm Tor und Robert testete zweimal kurz nacheinander die Torlatte bzw. den Pfosten. Den Treffer des Tages erzielte dann erneut Hossein mit einem wunderschönen und technisch perfektem Fallrückzieher. Im Gegensatz zu den Spielen der Vorwochen spielten die Hainberger diesmal den Vorsprung ruhig und konsequent über die Zeit. Das gut gestaffelte Mittelfeld mit Jo, Stevie und Straußer ließ nichts mehr anbrennen. Der erste richtige Sieg war eingefahren.

8.Spieltag: SG Blau-Weiß 1990 Steinsdorf - Hainberger SV 2:2 (1:0)

Der erste Punkt!

Elfmeterfestival in Steinsdorf. Hainberg überzeugt mit kämpferischer Leistung.

Die Hainberger begannen, wo sie in der Vorwoche aufgehört habe. Erneut wurde das Spiel von Anfang an dominiert und beste Chancen herausgespielt. Leider blieb entweder der Torerfolg versagt, oder die erzielten Tore wurden - zu Recht - nicht anerkannt. Beim ersten Treffer lag eine Abseitsstellung vor und dem zweiten Treffer ging ein Foul voraus. Leider war durch den Offensivdrang die Defensive vernachlässigt und bei einem der Konter kam ein Steinsdorfer im Strafraum zu Fall. den fälligen Elfmeter verwandelte Zipfel zum 1:0. Hainberg reagierte sofort und brachte mit dem sicheren Routinier Strauß Stabilität in das defensive Mittelfeld. Nur eine Minute später lag der Ausgleich in der Luft, als Langmesser mit einem fulminanten Schuß nur die Torlatte traf. Das Pech blieb den Hainbergern also treu! Nach der Pause wurde das Spiel hektischer. Ein geordneter Spielaufbau gelang nur noch selten. Bei einem gut vorgetragenen Angriff wurde Czajka im Strafraum gefoult. Den Strafstoß verwandelte Funke souverän. Die Freude währte allerdings nicht lange, nur kurze Zeit später hatte die Hainberger Abwehr bei der tiefstehenden Sonne Probleme den Ball zu klären. Bei der folgenden Flanke war der spätere Torschütze allerdings glasklar im Abseits. Der unsichere Schiedsrichter traute sich jedoch nicht, dass Tor abzuerkennen. Wieder rannte Hainberg dem Rückstand hinterher. Bei einem Freistoß der Hainberger klärte ein Steinsdorfer Verteidiger in Volleyballmanier und pritschte den Ball übers Tor. Wieder gab es Strafstoß. Diesmal ahnte der Steinsdorfer Torwart aber die Ecke und der Ausgleich blieb den Hainbergern verwehrt. Im Folgenden erhöhten die Hainberger immer weiter den Druck. Zwar kam spielerisch nicht mehr viel zu Stande, aber auch mit der Brechstange wurden Chancen erarbeitetet, die wie in den Vorwochen nicht verwertet wurden. Als die Hainberger die Abwehr auflösten und sich Bernickel mit in den Angriff einschaltete, konnte er im Strafraum nur per Foul gestoppt werden. Wieder Elfmeter. Diesmal schnappte sich Hossein Ahmadi den Ball und verwandelte mit aller Entschlossenheit zum Ausgleich. Auf Grund des Spielverlaufes war der erste "richtige" Punkt der Hainberger wie ein kleiner Sieg, während sich das Remis für die Steinsdorfer wie eine Neiderlage anfühlte.

7.Spieltag: Hainberger SV - Hohndorfer SV II 1:3 (0:2)

Gutes Comeback von Robert Funke

Hainberg erneut für mangelnde Chancenverwertung bestraft

Die beste Nachricht des Tages war der Einsatz und der gute Eindruck von Robert Funke, der sein erstes Spiel seit seiner schweren Verletzung vor ca. 7 Monaten absolvierte. Robert hat nichts verlernt!


Bei der Begegnung zwischen dem Tabellenzweiten und dem 11. war von Anfang an kein Unterschied festzustellen. Die Hainberger begannen couragiert und erarbeiteten sich mehrere gute Torchancen. Leider blieben diese ungenutzt. Gleich der erste Konter der Gäste brachte dann die Führung. Voeks nutzte einen Stellungsfehler der Hainberger Defensive, die auf Abseits spekulierte, aus und vollstreckte überlegt. Durch den Rückstand angestachelt versuchten die Hainberger immer wieder den Ausgleich zu erzielen. Doch wie in den diversen Spielen vorher war das große Manko die Verwertung der herausgespielten Chancen. Als der Halbzeitpfiff schon nahe war, konnten die Hainberger nicht rechtzeitig klären und durch den Körpereinsatz kam der Hohndorfer Angreifer zu Fall. Den fälligen Elfmeter verwandelte Eichhorn souverän ins rechte obere Eck. Nach der Halbzeit zeigte sich das gleiche Bild. Hainberg rannte an, war aber vor dem Tor zu harmlos. Durch eine Unaufmerksamkeit bei einem Hohndorfer Einwurf, gelang Becker mit dem 3:0 die Vorentscheidung. Das 3:1 durch James Ndlovu war nur noch Ergebniskorrektur. Wieder einmal haben sich die Hainberger für eine über weite Strecken gute Leistung nicht belohnt und scheiterten an der mangelnden Chancenauswertung.


Der umsichtige Schiedsrichter Peter Rothe war ein souveräner und guter Leiter der Partie.

6.Spieltag: BSV Paitzdorf – Hainberger SV 2:1 (0:1)

Hainberger nach gutem Spiel wieder mit leeren Händen

HSV kann sich für gutes Spiel und beste Chancen nicht belohnen – Schiedsrichter wird leider zur spielentscheidenden Figur

In der ersten Halbzeit war der Hainberger SV die klar tonangebende Mannschaft. Folgerichtig erzielten wir auch das 1:0. Eine schöne Kombination nutzte Hossein zu einem schönen Distanzschuß von der linken Außenbahn in die lange Ecke des Paitzdorfer Tores. Leider wurden mehrere gute Chancen nicht zum Ausbau der Führung genutzt. Die zweite Hälfte begann genauso. Klarste Chancen wurden liegen gelassen. In dieser Drangperiode verloren die Hainberger dann teilweise die Ordnung und versuchten zu viel in der Offensive. Der gute Paitzdorfer Marowski nutzte die sich ergebende Unordnung und erzielte den Ausgleich. Nach einer kurzen Phase des Orientierens übernahm der HSV wieder das Zepter und rannte unermüdlich an. Leider wurde dann bei einem der Paitzdorfer Konter der Schiedsrichter zur spielentscheidenden Figur. Beim ersten Paß standen gleich 3 Paitzdorfer im Abseits. Und selbst bei der danach noch folgenden Vorlage war eine klare Abseitsstellung vorhanden. Das wurde übrigens auch von den Paitzdorfern nach dem Spiel bestätigt! Nach dem Rückstand zeigten die Hainberger jedoch Moral und versuchten mit einer drangvollen Schlußoffensive doch noch wenigstens einen Punkt mitzunehmen. Leider blieb das Pech im Abschluß allerdings den HSV-lern treu. So war es dann schon bitter, nach so einem guten Spiel auf diese Art und Weise zu verlieren.

5.Spieltag: Hainberger SV - Langenwolschendorfer Kickers 3:4 (1:0)

Kurioser Spielverlauf an der Sportschule

HSV kann Führung nicht über die Zeit bringen. Sicherer Sieg wird in den letzten 5 Minuten verschenkt

Nach dem guten Auftritt im Pokal gegen den höherklassigen Gegner und nachdem man durch den Nichtantritt der Bergaer die ersten Punkte auf dem Konto hatte, gingen die Hainberger mit neu gewonnenem Selbstbewußtsein in das Spiel. Von Beginn an dominierten die Hainberger und erarbeiteten sich mehrere gute Torchancen. Eine davon nutzte Rene Langmesser zum verdienten Führungstreffer. Auch der zwischenzeitliche Ausgleich wurde durch die Gastgeber gut weggesteckt. Erneut Langmesser und James Ndlovu schossen die eigentlich beruhigende Führung heraus. Zu dem Zeitpunkt sah der Hainberger SV wie der verdiente, sichere Sieger aus. Vollkommen unverständlich verloren die Gastgeber aber jede Ordnung und rannten vollkommen übertrieben weiter an. Ein völlig mißglückter Abstoß des Aushilfskeepers Paule landete direkt auf dem Kopf des an der Strafraumgenze stehenden Gegenspielers. Von dort sprang er direkt ins leere Tor. Alle Versuche der Betreuer die Mannschaft defensiver zu stellen blieben ungehört. Als erneut eine Unmenge an Hainbergern am gegnerischen Strafraum versammelt war, nutzten die Langenwolschendorfer den geklärten Ball zu einem Konter. Christopher blieb nur das Foul übrig. Den Freistoß verwandelten die Gäste dann etwas kurios zum Ausgleich. Die Hainberger waren nun geschockt, währenddessen die Gäste alles auf eine Karte setzten. Nachdem das Hainberger Mittelfeld Geleitschutz für die Langenwolschendorfer gab, nutzte Lenzner die Passivität und erzielte den Siegtreffer für die Gäste, die eigentlich schon geschlagen waren. Der Hainberger SV gab einen sicheren Sieg vollkommen unnötig aus der Hand. Die Langwolschendorfer nahmen die Einladung an und holten sich den nicht mehr erwarteten Sieg.


Bei all der Emotionalität will ich anmerken, dass wir bis zur 80 Minute ein hervorragendes Spiel gemacht haben. Leider hat die kuriose Schlußphase das versaut.

4.Spieltag: Hainberger SV - FSV Berga II (n. an.)

Die ersten Punkte für die Hainberger

Berga kann auf Grund Personalproblemen nicht antreten

1.Spieltag: Greizer SV – Hainberger SV 3:1 (2:0)

Verdienter Sieg der Gastgeber gegen enttäuschende Hainberger

HSV kann Schwung aus dem Pokalspiel nur in die ersten Spielminuten mitnehmen – Schwaches Derby mit unangenehmen Begleiterscheinungen



Der Ausfall von Dominique zwang den HSV zur Umstellung und der fürs Spiel dringend benötigte Andy rutschte auf die Keeperposition. Bei Anpfiff standen Gästebank, Teile der Zuschauerplätze sowie die angrenzende Landstraße noch im schwarz-roten Nebel, den der FCC-Fanclub Halbe Liter in Absprache mit dem Schieri entzündet hatte. Dirk Bernickel schoss vom Anstoßpunkt auf das Gastgebertor, wo der sich beim Erwärmen verletzte Langmesser auf der Hut zeigte und den Ball über die Querlatte lenken konnte. Hainberg übernahm das Zepter, blieb aber in den Abschlüssen zu harmlos. Paule, der sich als einer der wenigen Hainberger in Derbylaune zeigte, wandelte nach zwei Foulspielen an der Gelb-Roten Karte, wobei er beim ersten unglücklichen Zusammenprall nur den Ball in der Luft im Auge hatte. Unrühmlich die verbalen Ausfälle seitens der Gastgeberverantwortlichen in diesem Zusammenhang. Der GSV wirkte zu Beginn verunsichert, versuchte sich mit langen Bällen aus der Umklammerung zu lösen. Der HSV hatte Oberwasser, ließ aber die Chancen liegen. Die Schüsse konnte Langmesser ohne größere Probleme klären. Im Gegensatz zu den Gästen nutzten die Gastgeber ihre erste bessere Tormöglichkeit zur Führung, nachdem die Hainberger den Ball beim Spielaufbau in der eigenen Hälfte herschenkten. David Schulz staubte in der 26. Minute ab. Fortan übernahmen die Gastgeber in dem niveauarmen Spiel das Zepter. Die Gäste hielten kämpferisch und läuferisch zu wenig dagegen. Spielerisch war es eh beidseitig eher ein Fehlpassfestival. Außer Libero Jörg Steudel und dem nach 30 Minuten für Rückkehrer Andy ins Tor wechselnden Paule erreichte kein Hainberger Normalform. Nur vier Minuten nach der Führung dribbelte sich die Gästedefensive Mitte der eigenen Hälfte fest. Im schnellen Umkehrspiel gelang dem durchgelaufenen Franke das 2:0 noch vor der Trinkpause.

 

Bis zur Pause hatte der GSV die besseren Möglichkeiten zum weiteren Führungsausbau. Dies änderte sich auch zu Beginn der zweiten Hälfte nicht, so dass das 3:0 durch Geier nach langem Ball und Abwehrstellungsfehler nicht überraschend fiel. Nun verlegten sich die Gastgeber auf das Verwalten des klaren Vorsprunges. Hainberg bemühte sich mehr, ließ aber die Möglichkeiten zur Resultatsverkürzung durch Hossein, Steven, Andy und Dirk aus. Erst gut zehn Minuten vor Abpfiff gelang diese Routinier Jörg Steudel per Kopf nach einem Eckball. Es gab noch Möglichkeiten zum Anschlusstreffer, insgesamt brachten aber die Gastgeber den Sieg relativ problemlos nach Hause.

Bemerkungen zum unsäglichen Verhalten einiger Zuschauer und den sich in Verharmlosung übenden GSV-Verantwortlichen

Beschämend, was sich außerhalb des Spielfeldes vorrangig ausgehend von weniger als zehn Zuschauern abspielte. Leider erlebten wir nur die weitere Verschärfung einer Entwicklung, die nun schon über mehrere Jahre geht. Fortwährende Beleidigungen der Gastmannschaft sind im Aubachtal Normalität. Dagegen etwas zu sagen wird von den Vereinsverantwortlichen als Kindergarten abgetan, wobei eigene verbale Entgleisungen von der Gastgeberbank den „guten“ Ton am Aubach durchaus befördern („Du Sau“). Kein Wunder, dass die ständigen assozialen Kraftausdrücke von Heimbesuchern und „aktiven“ Vereinsmitgliedern am Spielfeldrand als normal tituliert werden. Wir finden, das hat auch beim Fußball nichts zu suchen. Besonders erschreckend, dass seitens der Verantwortlichen nicht gegen rassistische und nazistische Äußerungen vorgegangen wird. Wahrscheinlich auch normal. Niveaulos wurde u.a. Bimbo gerufen. Aber wenn dann ein Zuschauer dreimal Heil Hitler nacheinander ruft, ist das Maß endgültig voll. Als Verein darf man kein Spiel abbrechen, nur ein auf Kuschelkurs gebürsteter Schieri, der unauffällig aus sicherer Distanz das durchaus nicht unfaire Spielgeschehen leitete und vor dem Spiel den Gastgebern das Abbrennen von Pyrotechnik gestattete, wird gern jede unflätige Bemerkung überhören. Beim Greizer SV ist es ja schon seit längerer Zeit normal, keine Ordner zu stellen. Wir schämen uns für das Verhalten einiger Zuschauer insbesondere gegenüber unseren ausländischen Mitspielern, die stets fair, sportlich und freundlich auftreten und so einigen Deutschen zeigen, wie sich normale Menschen benehmen. Dem Großteil der GSV-Spieler ist nichts vorzuwerfen, abgesehen vom ungesühnten Ballwegschlagen und einer Beleidigung, für die es eine Entschuldigung gab, lief das Geschehen auf dem Rasen für ein Derby ausgesprochen fair ab. Nach dem Spielverlauf gab es für das Heimteam auch keinen Grund. Trotzdem sollte man seitens Spielern und Verantwortlichen mal überlegen, ob man nicht den Kopf ein wenig aus der und gegen die braune Soße anheben oder darin versinken will. Es ist schön, treue Fans zu haben. Aber ein wahrer Fan unterstützt den eigenen Verein und beleidigt nicht stets das gegnerische Team mit Begriffen, die entweder auf die Toilette oder leider in die schlimmste Zeit deutscher Geschichte gehörten. Aus der hat der überwiegende Teil der deutschen Bevölkerung gelernt. Nur beim GSV sprechen einige Verantwortliche verharmlosend von Kindergarten.

Kreispokal, 1.Runde: Hainberger SV - TSV 1872 Langenwetzendorf 3:2 (0:1)

Saison startet mit tollem Pokalfight und kleiner Überraschung - Musa schießt HSV zum Sieg, den Dominique festhält

Von Anfang an lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Nach Foulspiel an Dirk Bernickel hielt Tobias Kuehnel in der 9.Minute den Strafstoß von Steven Ludwig. Im Anschluss an einen Eckball gingen die Gäste durch David Gärtig per Kopf und Innenpfosten in Führung. Weitere Chancen auf beiden Seiten wurden nicht genutzt, so dass es bis zur Pause beim 0:1 blieb. Einen Handelfmeter verwandelte Andy Czajka bei seinem Hainberg - Comeback in der 47. Minute ins Lawedo-Tor. Nach einer Stunde brachte Doppeltorschütze Gärtig mit Hilfe einer Hainberger Schlafwageneinlage die Gäste erneut in Führung. Lange sah es nach einem Gästesieg aus, bevor Hainberg nach einem Standard per Kopf durch Rene Langmesser ausglich. Zum Matchwinner wurde Musa in der 87. Minute, der sah, dass der gute Gästekeeper an der Strafraumgrenze stand und zirkelte aus 60 Metern den Ball zum 3:2 ins Tor. Dominique Sattler hielt mit zwei Glanzparaden den Greizer Sieg fest, bevor der gut agierende Referee Röhr die packende Begegnung abpfiff, die zwei Sieger verdient hätte und mit einer kleinen Überraschung endete.