Erfolgreiche Hallensaison mit größtem Erfolg der jetzigen Generation und dritten Kreismeistertitel des Vereins gekrönt

Siegerteam der Hallenkreismeisterschaft am 18.02.2012 - Foto: Sylvia Böhm-Lämmer
Siegerteam der Hallenkreismeisterschaft am 18.02.2012 - Foto: Sylvia Böhm-Lämmer

25.02.2012, 13.00 Uhr, Turnhalle Ostvorstadt, Turnier des SV Blau-Weiß 90 Greiz

Neuer Hallenkreismeister wird bestes Greizer Team und belegt guten zweiten Platz

Die Freude über den überraschenden Hallenmeistertitel trug das HSV-Team auch in das Turnier bei Blau-Weiß. Vier verdiente Siege und nur eine knappe Niederlage zum Auftakt ließen den Hainberger SV einen souveränen zweiten Platz belegen. Nico Springer und Steven Thomas hatten auch schon fast den Pokal des Torjägers in der Hand, nachdem beide im Turnierverlauf jeweils fünf Treffer ebenso wie Michel Lott erzielt hatten. Im Ausschießen per Neunmeter ging dann dieser Pokal an den Gastgeberspieler.

Eine Woche nach dem Gewinn der Hallenkreismeisterschaft präsentierte sich der HSV wieder als gutes, offensivstarkes und homogenes Hallenteam. Die erste Turnierbegegnung war zugleich das vorgezogene Endspiel. Der spätere Turniersieger, der SV Concordia Plauen, erwischte den besseren Start und zog auf 2:0 davon. Carsten Reichardt verkürzte auf 1:2. Nico Springer scheiterte knapp bei der Ausgleichsmöglichkeit, bevor Concordia den alten Abstand wieder herstellen konnte. Die Gebrüder Reichardt stellten durch einen fulminanten Abschluss von Christian nach gutem Anspiel von Steven Ludwig den nochmaligen Anschlusstreffer her. In den letzten Sekunden scheiterte Nico mit einem Kracher an der Lattenunterkante, so dass es beim 2:3 blieb. Der nächste HSV-Gegner waren die Gastgeber. Nach einer Ecke von Steven Thomas drückte Nico Springer per Kopf den Ball zum einzigen Treffer im Spiel über die Linie. Mit diesem 1:0 hielt die gute Serie gegen Blau-Weiß in der Halle. Bei den zahlreichen Aufeinandertreffen unter dem Dach ging der HSV nur einmal beim eigenen Turnier mit einer Niederlage und einem Unentschieden vom Platz. Sein drittes Spiel absolvierte der Hallenkreismeister gegen den VFC Reichenbach. Nico Springer und Steven Thomas schossen schnell einen 2:0-Vorsprung heraus. Der VFC konnte durch zwei Hainberger Abwehrfehler zum 2:2 ausgleichen. Aber die Hainberger strafften sich wieder und stellten durch schöne Treffer von Nico und Speedy den 4:2-Endstand her. Auch gegen die zweite Gastgebervertretung zeigten die Mannen von Trainer Uwe Birke einen souveränen Auftritt. Zwei Treffer von Steven Thomas und ein Tor von Nico Springer machten die Sache klar. Routinier Rainer Schmiedel konnte für den Gegner, der in der vorhergehenden Begegnung den Greizer SV überraschend deutlich mit 5:1 bezwungen hatte, nur noch zum 1:3 verkürzen. Damit war der zweite Platz fast sicher. Im letzten Spiel hätten die Hainberger mit einer Differenz von 5 Toren verlieren müssen, um hinter den Angstgegner auf Platz Drei zu fallen. Die verletzungsgeplagten Aubachtaler bekamen diesmal aber nicht den Hauch einer Chance. Nico traf zum 1:0, Chris erhöhte und den Endstand von 3:0 stellte Speedy per fulminanten Distanzschuss her. Damit schlossen die Hainberger eine erfolgreiche Hallensaison mit einem guten und spielstarken Auftritt ab. Hinter dem verdienten und ungeschlagenen Turniersieger aus Plauen wurde der Pokal für den zweiten Platz von Carsten Reichardt in Empfang genommen. Nun muss sich der Verein ein neues Regal besorgen, um die zahlreichen Trophäen auch entsprechend präsentieren zu können, zumal die Alten Herren neuerdings ihr Scherflein dazu beitragen. Nach der Hallenkreismeisterschaft fielen besonders die guten Leistungen von Steven Ludwig, Christian Reichardt und Nico Springer auf, wobei Speedy, Carsten, André und Andy ihre fast durchgehend starken Auftritte bestätigen konnten.

Aufstellung: André Kind; Christian Reichardt (2 Tore), Carsten Reichardt (1), Nico Springer (5), Steven Ludwig, Andy Czajka, Steven Thomas (5). Trainer: Uwe Birke.

Die Resultate im Einzelnen:
Concordia Plauen - Hainberger SV 3:2; 2:1 Carsten Reichardt, 3:2 Christian Reichardt
Greizer SV - VFC Reichenbach 2:1; SV Blau-Weiß 90 Greiz I - SV Blau-Weiß 90 Greiz II 3:1; Concordia Plauen - Greizer SV 3:0
Hainberger SV - SV Blau-Weiß 90 Greiz I 1:0 Nico Springer
VFC Reichenbach - SV Blau-Weiß 90 Greiz II 1:1; SV Blau-Weiß 90 Greiz I - Concordia Plauen 1:3
Hainberger SV - VFC Reichenbach 4:2; 1:0, 3:2 je Nico Springer, 2:0, 4:2 je Steven Thomas
SV Blau-Weiß 90 Greiz II - Greizer SV 5:1; Concordia Plauen - VFC Reichenbach 1:0
SV Blau-Weiß 90 Greiz II - Hainberger SV 1:3; 0:1, 0:2 je Steven Thomas, 0:3 Nico Springer
Greizer SV - SV Blau-Weiß 90 Greiz I 2:1; SV Blau-Weiß 90 Greiz II - Concordia Plauen 1:3
Hainberger SV - Greizer SV 3:0; 1:0 Nico Springer, 2:0 Christian Reichardt, 3:0 Steven Thomas
VFC Reichenbach - SV Blau-Weiß 90 Greiz I 1:2

Endstand:
1. Concordia Plauen               15 Punkte, 13:4 Tore
2. Hainberger SV                   12/ 13:6
3. SV Blau-Weiß 90 Greiz I     6/ 7:8
4. Greizer SV                        6/ 5:13
5. SV Blau-Weiß 90 Greiz II    4/ 9:11
6. VFC Reichenbach               1/ 5:10.

Die erstplatzierten Teams. Links der HSV mit Andy Czajka, Nico Springer, Steven Ludwig, Christian Reichardt, Steven Thomas, Carsten Reichardt und André Kind.
Die erstplatzierten Teams. Links der HSV mit Andy Czajka, Nico Springer, Steven Ludwig, Christian Reichardt, Steven Thomas, Carsten Reichardt und André Kind.

18.02.2012, 13.30 Uhr, Endrunde Hallenkreismeisterschaften Kreis Greiz, Turnhalle am Ulf-Merbold-Gymnasium

Hainberger SV holt mit sensationellem Anstrich zum dritten Mal den Hallenkreismeistertitel – Verdient vor den Kreisligisten eingekommen

Nach elf Siegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen hatten es die Gelb-Roten geschafft. Der souveränen Quali in Vor- und Zwischenrunde folgte bei der Endrunde geradezu ein Durchmarsch. Der HSV wurde nach 1994/95 und 1998/99, eine halbe Generation später, als erster Verein zum dritten Mal Hallenkreismeister. Damit retteten die Hainberger auch den Greizer Fußballruf und holten als einziges Team aller Altersklassen den Titel 2011/12 in die Kreisstadt. Wäre das vor der Endrunde eine unerwartete Sensation gewesen, so spielte sich die engagierte Truppe im Turnierverlauf in einen Rausch und glänzte im Halbfinale sowie im Endspiel sogar mit taktischer Disziplin. Die einzige Niederlage in der Zwischenrunde gegen Hohenleuben/ Hohenölsen II, eigentlich unnötig, brachte den HSV in die scheinbar leichtere Staffel I. Der Halbfinaleinzug gegen Berga, Großenstein und Münchenbernsdorf erschien nicht unmöglich.

Foto: Silvia Böhm-Lämmer OTZ vom 20.01.2012
Foto: Silvia Böhm-Lämmer OTZ vom 20.01.2012

Dabei standen die Vorzeichen durch den verletzungsbedingten Ausfall von Lothar Ramisch, der mit seinen Leistungen, ebenso wie Christian Reichardt, in den Vorrunden dem Team mit in die Endrunde verholfen hatte und dem Fehlen des sich auf Trainerlehrgang befindlichen Uwe Birke, der durch den Vereinschef und Vater Karl-Heinz vertreten wurde, nicht gerade günstig. Zum Glück kam Dirk Bernickel noch rechtzeitig, um die Mannschaft zu verstärken. Schon im ersten Spiel gegen den Mitfavoriten FSV Berga wirbelte der Hainberger Angriff mit den sich gut ergänzenden Steven Thomas, Andy Czajka, Dirk Bernickel und Steven Ludwig die gegnerische Abwehr durcheinander. Hinten standen Nico Springer, Cedric Ullmann, Carsten Reichardt und Johannes Steudel sehr ordentlich und ließen kaum gegnerische Chancen zu. Steven Thomas erzielte die verdiente Führung. Danach wogte die Begegnung hin und her. André Kind parierte zweimal überragend und steigerte sich sogar noch im Turnierverlauf zum offensichtlich besten Keeper der Endrunde. Vorn fehlte noch ein Quäntchen Glück bei Abschlüssen von Speedy, Andy, Steven Nico und Jo. Als eine gute Minute vor Schluss bei einem Angriff die Defensive entblößt wurde, kam Berga nach André-Parade gegen Kulikowski per Kopfball durch Klose, den André mit letzter Kraft noch retten wollte, aber so abfälschte, dass der auf der Linie postierte Andy nichts mehr ausrichten konnte, zum fast glücklichen und dennoch nicht unverdienten Ausgleich. Zuvor hatte sich Münchenbernsdorf in der letzten Spielminute im Duell der Gruppengegner mit 2:1 gegen Großenstein etwas glücklich durchgesetzt. In der anderen Gruppe kamen die drängenden Rüdersdorfer gegen Auma nicht über ein 1:1 hinaus. Der Greizer SV ging durch David Scharr gegen Blau-Weiß in Führung, musste aber durch Ralf Körner und Michel Lott noch unnötig eine Niederlage hinnehmen.

Gegen Großenstein waren die HSV-ler tonangebend. Steven Thomas schoss zur Führung ein, die man hätte noch ausbauen müssen. Hinten ließ André keinen Gegentreffer zu, so dass mit dem 1:0-Sieg die Chancen gut für ein Weiterkommen standen. Münchenbernsdsorf ging danach gegen Berga in Führung, doch in den letzten beiden Spielminuten drehten die Elsterstädter das Ergebnis mit Glück zu ihren Gunsten. In der zweiten Runde der Staffel II gewann Rüdersdorf mit 1:0 gegen gleichwertige, aber ihre Chancen nicht nutzende Aubachtaler, neben dem HSV der einzige weitere Kreisklassenvertreter. Blau-Weiß 90 Greiz schlug verdient und deutlich den Namensvetter aus Auma, die am Ende zwar eine gute Platzierung erreichten, aber spielerisch deutlich unter den Erwartungen blieben, mit 4:0.

Die dritte Phase der Gruppenspiele sollte nun die Entscheidung über die Halbfinalteilnahme bringen. Nur Großenstein und der Greizer SV hatten nach je zwei Niederlagen keine Chance darauf. Hainberg legte gegen Münchenbernsdorf los wie die Feuerwehr. Tolles Zusammenspiel zwischen Andy und Speedy erbrachte nach drei Minuten die 2:0-Führung durch je einen Treffer der beiden Linksfüßer. Das Durchwechseln der Mannschaft führte zu einer fehlenden Zuordnung und leichtfertig wurde die deutliche Führung verspielt. Hainberg führte nach dem Ausgleich wieder deutlich das Zepter. Andy brachte den HSV wieder in Führung und Speedy erhöhte mit dem schönsten Tor des Tages per Hacke aus spitzem Winkel vorentscheidend auf 4:2. Münchenbernsdorf kam nach einer Ecke in der letzten Minute durch Böhme nur noch zum Anschlusstreffer. Die heimliche Zielstellung, Halbfinaleinzug, war perfekt und absolut verdient. Im zweiten Gruppenspiel trennten sich die sich damit ebenfalls für das Halbfinale qualifizierenden Bergaer nur 1:1 von Großenstein.

In der Staffel II verspielte Rüdersdorf durch ein deutliches 0:3 gegen Staffeldominanten Blau-Weiß Greiz den fast sicher geglaubten Halbfinaleinzug, da Auma in einem Slapstickspiel  gegen den GSV 3:1gewann. Dieses Spiel hätte 4:4 ausgehen müssen, aber beide Teams trafen zum Teil das leere Tor nicht. Gut für Hainberg, denn Auma hatte weniger überzeugt als Rüdersdorf und war nach bisherigem Turnierverlauf der scheinbar leichtere Gegner im Halbfinale.
Im Spiel um Platz 7 überzeugte der Greizer SV endlich auch im Abschluss und demontierte Großenstein, die ohne Torjäger Pitschel angereist waren, deutlich mit 6:2. Hainberg war gegen Auma das bessere Team, operierte aus einer leichten Konterstellung, stand sicher und hatte in André einen überragenden Rückhalt. Dirk Bernickel düpierte die gegnerische Abwehr und schloss überlegt zum 1:0 ab. Leider ließ er dreimal seinen Gegenspieler, so dass André glänzen musste. Zum Spieler des Halbfinals wurde er dann aber durch einen Distanzschuss, als er die erstbeste Gelegenheit zum fulminanten Abschluss nutzte. Es wirkte wie ein Traum, Kreisklassist Hainberg stand im Finale. Im zweiten Spiel der Vorschlussrunde spielten die beiden Favoriten FSV Berga und das bis dato beste Team, der SV Blau-Weiß 90 Greiz, gegeneinander. Blau-Weiß vergab gute Möglichkeiten und geriet durch schnelle Konter chancenlos mit 0:4 in Rückstand. Die Bergaer zeigten ihr bestes Turnierspiel, doch die Herrenreuther kämpften sich noch auf 2:4 heran, mussten aber dem Gegner den Finaleinzug überlassen.

Im anschließenden Spiel um den fünften Platz setzte sich Rüdersdorf überlegen mit 3:1 gegen Münchenbernsdorf durch. Platz Drei belegte Blau-Weiß Greiz durch eine Wiederholung des 4:0-Gruppensieges gegen Auma. Alle Hainberger, Spieler, Betreuer und Fans, standen nun unter Hochspannung. Ein toller zweiter Platz war sicher, hätte in zwei Monaten aber niemanden mehr interessiert. Das erste Gruppenspiel gegen den gleichen Gegner hatte aber gezeigt, dass die Greizer nicht chancenlos waren. Mit einer taktischen Meisterleistung gelang der Finalsieg. Gegen anrennende Bergaer standen die eigentlich blau gekleideten und im Finale wegen der ebenfalls blau gekleideten Gegner durch rosafarbene Überziehhemden verunstalteten Hainberger überaus diszipliniert. Erste Chancen wurden vergeben, aber als Speedy sich rechts durchsetzte und Andy mustergültig bediente, schoss dieser aus Nahdistanz ins kurze Eck zum umjubelten Finalsieg ein. Weitere Konterchancen hätten sogar noch zur Resultatserhöhung führen können, doch die Bergaer blieben bis zum Schluss gefährlich, hatten zahlreiche Freistoßmöglichkeiten und scheiterten an der aufopferungsvoll kämpfenden Hainberger Defensive um einen toll parierenden André. Dann nur noch grenzenloser und auch ein wenig ungläubiger Jubeln. Es war keine Sensation mehr, aber immer noch eine riesengroße Überraschung. Neben dem Wanderpokal der OTZ konnte man auch den diesjährigen Siegerpokal in die Höhe recken.

Zum Gelingen des Turniers trugen ebenso ein unaufgeregtes und ruhiges Kampfgericht des KFA wie die starken Schiedsrichterleistungen der Sportfreunde Fritsch und Blöthner-Teichmann bei. Auch die Unterstützung des Überraschungssiegers im Finale durch ein faires Publikum gespickt von zahlreichen Greizer und vielen Rüdersdorfer Zuschauern war wohltuend. Dieser Sieg sollte dem Hainberger Team das nötige Selbstbewusstsein geben und Ansporn für die verbleibende Punktspielsaison, die ja noch ein großes Ziel bereit hält, sein. Der Trainer konnte per Live-Schalte von Thomas Czajka seinen Erfolg auch aus der Entfernung verfolgen und es wird noch etwas Zeit brauchen, um diesen in der Gänze zu begreifen und sich voll ab der Vorbereitung auf die Kreisklasse zu konzentrieren.


Aufstellung: André Kind; Nico Springer, Cedric Ullmann, Johannes Steudel, Carsten Reichardt, Andy Czajka (3 Tore), Steven Thomas (4), Steven Ludwig, Dirk Bernickel (2). Betreuer: Karl-Heinz Birke, Matthias Sattler, Jörg Tittmann, Trainer (live aus Bad Blankenburg zugeschaltet): Uwe Birke.

Abschlusstabelle:
1. Hainberger SV    (13 Punkte/ 9:4 Tore)
2. FSV Berga
3. SV Blau-Weiß 90 Greiz
4. SV Blau-Weiß Auma
5. TSV 1880 Rüdersdorf
6. SV 1924 Münchenbernsdorf
7. Greizer SV
8. SSV 1938 Großenstein.

Hier die Resultate zum Download
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12.02.2012, 14.00 Uhr, Turnhalle am Ulf-Merbold-Gymnasium, Jürgen-Schmude-Gedenkturnier des Greizer SV

Wie die Alten (AH-Team), so die Jungen – vierter Platz, wobei das Licht den Schatten deutlich überwog

Eine Woche vor der Hallenkreismeisterschaft konnten sich die HSV-Spieler auf den Hallenhöhepunkt vorbereitend einspielen. Zum Glück stand der starke Steven Thomas doch zur Verfügung. Der andere Hainberger Top-Hallenspieler Andy Czajka schaffte es gerade so pünktlich, aber hatte nicht nur noch Konfetti auf dem Kopf. Es fehlten Carsten Reichardt und Johannes Steudel. Trotzdem standen ausreichend Spieler zur Verfügung. Bei jeweils 13 Spielminuten und fünf Begegnungen war dies auch absolut nötig.

Im ersten Spiel wurde die eher mit einer ersten Mannschaft angetretene SG 1.FC/ Chemie Greiz seiner Favoritenrolle beim 2:0-Sieg über den Gastgeber Greizer SV gerecht. Mit Gneupel, Bauch, Bungu, Hilbert und Petzold standen Landesklassenspieler im Team. Damit war der Turnierfavorit frühzeitig klar gemacht. Hainberg traf im ersten Spiel auf Blau-Weiß, das eher mit einer zweiten Vertretung antrat, da die anderen schon am Vortag im Einsatz waren. Steven Thomas gelang in dem Spiel Alles, wurde von den Mitspielern gut in Szene gesetzt und nutzte abschlussstark jede sich bietende Chance. Dreimal ließ er das Leder im Netz zappeln. Besonders schön, wie er beim 3:0 den Ball ins lange obere Eck zirkelte. Chancen des Gegners wurden nicht zugelassen, so dass ein klarer und verdienter Erfolg den Spielverlauf widerspiegelte. Die Blau-Weißen wehrten sich nach Möglichkeit.

Die SG Hohndorf/ Untergrochlitz trennte sich vom starken VFC Reichenbach mit 2:2. Nun musste der HSV gegen den Greizer SV. Wie in der bisherigen Saison gelang auch in der Halle gegen die Aubachtaler bisher kein Sieg. Nach 0:2-Rückstand konnte Speedy nur noch zum 1:2 verkürzen. Die Zuordnung passte nicht und André konnte trotz guter Paraden die Niederlage nicht verhindern. Der Greizer SV, derzeit vom Verletzungspech verfolgt, verlor zuletzt auch noch den jungen Kuddel mit Mittelfußbruch. Trotz der Ausfälle zogen sich die Aubachtaler gut aus der Affäre und überraschten mit ihrer Spielstärke. Trotzdem ärgerlich, dass der HSV dem nicht mehr entgegen zu setzen hatte.. Der Favorit vom Tempelwald ließ gegen Hohndorf/ Untergrochlitz mit einem weiteren 2:0-Sieg nichts anbrennen. Der VFC Reichenbach fertigte die Blau-Weißen mit 5:0 ab. Verdient und etwas überraschend schlugen die Aubachtaler im Anschluss die SG Hohndorf/ Untergrochlitz 2:1.

Hainberg spielte nun gegen den VFC Reichenbach und hielt gut dagegen. Die spielstarken Nachbarstädter konnten den stark haltenden André nur einmal überwinden. Sein starker Gegenüber konnte aber die Chancen von Speedy, Stevie, Chris und Nico zunichte machen, so dass es beim 1:0 für den Gegner blieb. Blau-Weiß wurde dann von der SG 1.FC/ Chemie beim 7:0 schwindelig gespielt. Der Greizer SV unterlag dem VFC Reichenbach deutlich mit 0:3. Blau-Weiß spielte dann gegen die SG Hohndorf/ Untergrochlitz aufopferungsvoll und wurde mit einem 1:1-Unentschieden belohnt.

Hainberg machte gegen den Turnierfavoriten vom Tempelwald sein bestes Spiel und brachte den Gegner sogar an den Rand einer Niederlage. Schöne Angriffszüge über Chris, Cedric, Nico, Stevie, Speedy, Lothar und Speedy brachten den Favoriten gehörig ins Schwitzen. Nach dem 0:1-Rückstand drängten die Hainberger auf den Ausgleich. Der gelang schließlich nach einer Ecke, als Cedric per Kopf den Ball über die Linie drückte. Zuvor war Nico mit einem Neunmeter gescheitert. Zahlreiche weitere Chancen führten leider zu keinem weiteren Treffer. André musste aber auch einige Male sein Können aufblitzen lassen. Das 1:1 zeigte dem HSV, dass bei der HKM-Endrunde durchaus etwas drin sein sollte. Als einzige Turniermannschaft konnte der HSV gegen den späteren Sieger punkten.

Die Aubachtaler behielten dann mit 4:0 über die Mannen aus der Herrenreuth die Oberhand. Der VFC Reichenbach verlor nun völlig den Faden und wurde vom Turniersieger im praktischen Finalspiel mit 7:0 überrannt. Im letzten Turnierspiel traf der HSV auf die SG Hohndorf/ Untergrochlitz. Fehler im Defensivverhalten bestrafte der Gegner konsequent und holte eine 2:0-Führung heraus. Lobenswert, wie die Hainberger sich dann gegen die drohende Niederlage stemmten. Es wurde ein druckvolles Spiel entwickelt, konsequentes Abwehrverhalten vorgetragen und enorme Laufbereitschaft geboten. Nach schönen Angriffen erzielten Nico und Speedy die Treffer zum 2:2-Endstand. In den letzten beiden Turnierpartien hatte der HSV seine Stärken gezeigt, was Hoffnungen für die Hallenkreismeisterschaft in der kommenden Woche weckt.

Aufstellung: André Kind; Cedric Ullmann (1 Tor), Christian Reichardt, Lothar Ramisch, Nico Springer (1 Tor), Steven Ludwig, Andy Czajka, Steven Thomas (5 Treffer). Betreuer: Matthias Sattler, Jörg Tittmann.

Abschlusstabelle:
1. SG 1.FC/ Chemie Greiz                          13 Punkte/ 19:2 Tore
2. VFC Reichenbach                                   10/ 11:9
3. Greizer SV                                              9/ 8:7
4. Hainberger SV                                         5/ 7:6
5. SG Hohndorfer SV/ SV 60 Untergrochlitz    3/ 6:9
6. SV Blau-Weiß 90 Greiz                             1/ 1:20.

Klasseleistungen gegen die Kreisligisten sorgen für überraschende Endrundenteilnahme bei der Hallenkreismeisterschaft

04.02.2012, 13.00 Uhr, Zwischenrunde HKM Kreis Greiz, Turnhalle am Ulf-Merbold-Gymnasium

In der letzten Zwischenrunde der Hallenkreismeisterschaften trafen die Hainberger auf die Kreisligisten vom SV Blau-Weiß 90 Greiz, der SG 1.FC/ Chemie Greiz II und die SG Hohndorfer SV/ SV 60 Untergrochlitz II sowie die beiden Vertreter der 2.Kreisklasse, den FSV Mohlsdorf und die SG TSG 1861 Hohenleuben/ Hohenölsener SV II. Es sollte ein guter Auftritt der Hainberger Jungs werden und nach einer guten Dekade gelang endlich wieder die Qualifikation für die Endrunde. Anhand der Resultate wäre der HSV sogar Staffelsieger geworden, da aber die Greizer Reserve der SG vom 1.FC und Chemie die Spielerpässe mit der Ersten nach Rudolstadt geschickt hat, wurden alle Begegnungen der SG annulliert, so dass Blau-Weiß aufgrund des besseren Torverhältnisses auf Rang eins rückte.

Zuvor hatten sich für die Endrunde die Kreisligisten SV 1924 Münchenbernsdorf, der SV Blau-Weiß Auma, die TSV 1880 Rüdersdorf, der SSV 1938 Großenstein sowie der FSV Berga und als bis dato einziger Kreisklassist wie im Vorjahr der Greizer SV qualifiziert.

In der ersten Staffelbegegnung musste der HSV gegen Blau-Weiß ran. Hainberg begann stürmisch und hatte in den ersten beiden Minuten durch Steven Thomas drei Torchancen und einmal vergab Nico Springer. So nutzte Ralf Körner die erste Möglichkeit der Herrenreuther zur Führung. Dann vergab Norman Fonfara allein stehend am großartig reagierenden André Kind. In der 5.Minute bot Pierre Naundorf ein freies kurzes Eck, das Lothar Ramisch dankbar zum Ausgleich aus der Distanz nutzte. Dann scheiterte Johannes Steudel nach gutem Anspiel von Andy Czajka. Andy wurde dann vom Blau-Weiß-Keeper zentral angespielt und brachte den HSV in Führung. Mit Wiederanstoß ließ Michel Lott seine Klasse aufblitzen und glich sofortig aus. Nachdem Andy zuvor noch gescheitert war, gelang ihm in der letzten Minute per Hackenlupfer der umjubelte und verdiente Siegtreffer zum 3:2.

Danach schlug Mohlsdorf die Hohensreserve aus Leuben und Ölsen ebenfalls mit 3:2 und bei der Auseinandersetzung zwischen den zweiten Teams der SG’n FC/ Chemie und Hohndorf/ Untergrochlitz siegten die Chemiker mit 2:1. Blau-Weiß schoss sich mit einem 7:0 gegen die Leubataler Reserve den Frust von der Auftaktniederlage von der Seele.

Hainberg traf nun auf die Greizer Landesklassenreserve und musste zu Beginn durch Andreas Tippmann den 0:1-Rückstand hinnehmen. Ein tolles Doppelpassspiel von Speedy und Andy führte noch nicht zum Ausgleich, da die Abwehr in größter Not klären konnte. Nach vier Minuten passte Steven Thomas zum freistehenden Steven Ludwig, der zum 1:1 verwandelte. Nach einer Ecke von Johannes Steudel verwandelte Carsten Reichardt per Kopf zum 2:1 für den HSV. Dank eines geschenkten Strafstoßes, den Fischer verwandelte, konnte der Gegner wieder ausgleichen. Dann traf Andy erst das Außennetz, bevor er im nächsten HSV-Angriff nach Vorarbeit von Nico Springer das 3:2 erzielte. Steven Thomas hatte gar noch das 4:2 auf dem Fuß, scheiterte aber denkbar knapp.

Mohlsdorf unterlag danach gegen die SG Hohndorf/ Untergrochlitz II mit 0:3.  In einem denkwürdigen und teils verpfiffenen Spiel trennten sich Blau-Weiß und SG 1.FC/ Chemie II mit 2:2. Der Kreisligist der SG Hohndorf/ Untergrochlitz II fertigte dann die Zweite der SG Hohenleuben/ Hohenölsen mit 5:1 ab.

Die Hainberger gerieten auch in ihrem dritten Spiel des Tages gegen Mohlsdorf unnötig in Rückstand. Nico konnte zwei Minuten später ausgleichen. Der HSV fand erstmals nicht ins Spiel. Knackpunkt war dann in Minute 8 ein Phantomtor von Speedy, als der Ball vom rechten an den linken Innenpfosten prallte und nur der Schiedsrichter das Spielgerät zwischendurch hinter der Linie sah. In den letzten drei Minuten erhöhte erst Andy aus spitzem Winkel, bevor Steven Thomas jeweils nach Anspiel von Andy und Stevie auf den 5:1-Endstand erhöhte.

Blau-Weiß schlug Hohndorf/ Untergrochlitz II mit 2:1 und FC/ Chemie ließ gegen Mohlsdorf trotz eines 5:0 noch zahlreiche Möglichkeiten liegen.

Der HSV traf nun auf die Leubataler Reservemannschaft und war nicht wieder zu erkennen. Nach einer guten Chance von Steven Thomas, der knapp per Lupfer am Keeper scheiterte und dem 0:1 Rückstand nach einem Abwehrfehler am Mittelkreis bot Hainberg nach zuerst großen Leistungen Schlafwagenfußball. Einzig eine Chance von Jo war zu vermerken, bevor Speedy nach guter Einzelleistung ausglich. Für diesen Auftritt gab es in der letzten Spielminute noch den unnötigen Gegentreffer zur 1:2-Niederlage.

Mohlsdorf unterlag dann Blau-Weiß mit 1:3.

Hainberg hätte nach der mageren Leistung zuvor nach dem Glanzstart ins Turnier mit einer Niederlage gegen Hohndorf/ Untergrochlitz II noch alles verspielen können. Aber gegen die Kreisligisten spielten die Hainberger diesmal durchgängig stark. Und diesmal gingen sie sogar erstmals in einem Spiel dieses Tages sogar in Führung als Nico nach Pass von Carsten verwandeln konnte. Danach scheiterte Stevie mit Lattenschuss und Nico traf neben das Tor. Per gut getimten Aufsetzer stellte Speedy die 2:0-Führung durch die Hosenträger des Keepers her. Als die Abwehr bei einem Freistoß schlief konnten die Gegner verkürzen. Danach traf Jo nur den Pfosten. Nico konnte unter Mithilfe des Torwarts dann auf 3:1 erhöhen. Damit hatten die Hainberger die Qualifikation für die Endrunde gesichert und einen tollen Erfolg erzielt.

Der 2:0-Erfolg der SG FC/ Chemie II im letzten Spiel gegen Hohenleuben/ Hohenölsen II konnte an der Qualifikation von Blau-Weiß und dem HSV nichts mehr ändern, zumal er durch die peinliche Disqualifizierung der Chemiker wegen der fehlenden Pässe eh bedeutungslos wurde.

Die Hainberger spielen nun am 18.02. in einer Gruppe mit Münchenbernsdorf, Großenstein und Berga. Die Teilnahme an der Endrunde ist ein starkes Stück, so dass dort jedes Spiel unbelastet angegangen werden kann. Blau-Weiß trifft dann in der anderen Gruppe auf Auma, Rüdersdorf und den Greizer SV.

Aufstellung: André Kind; Lothar Ramisch (1 Tor), Cedric Ullmann, Johannes Steudel, Carsten Reichardt (1), Andy Czajka (4), Steven Thomas (5), Nico Springer (3), Steven Ludwig (1). Trainer: Uwe Birke.

Abschlusstabelle:
1. Hainberger SV                                                       12/ 15:8
2. SV Blau-Weiß 90 Greiz                                           10/ 16:7
3. SG FC/ Chemie Greiz II                                         10/ 13:6
4. SG Hohndorfer SV/ SV 60 Untergrochlitz II                6/ 11:8
5. SG TSG 1861 Hohenleuben/ Hohenölsener SV II        3/ 5:17
6. FSV Mohlsdorf                                                         3/ 5:18.

Nach Annullierung der Resultate des Drittplatzierten rutschte Blau-Weiß bei Punktgleichheit dank des besseren Torverhältnisses auf Platz 1 vor den HSV.

28.01.2012, 13.30 – 17.30 Uhr, Turnhalle am Ulf-Merbold-Gymnasium:

Mit Stahlbau Plauen gewinnt stärkstes Team verdient den Pokal der GWG Greiz vor Blau-Weiß 90 Greiz und dem Greizer SV beim Turnier des Hainberger SV

Vor dem Turnierbeginn überreichte der Vorstand der Gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft Greiz e.G., vertreten durch Uwe Schneider, Geschäftsführer der Genossenschaft, und Herrn Jürgen Trompelt, Vorstandsmitglied, als neuer und langfristiger Sponsor einen neuen Trikotsatz an die Spieler des Hainberger SV. Das war schon das Highlight für den gastgebenden HSV, dessen Mitglieder sich die eindringlichen Worte und Wünsche des neuen Hauptsponsors zu Herzen nehmen sollten und so über Jahre auf eine wichtige Unterstützung bauen können.

Gleich in der ersten Begegnung spielten die beiden teilnehmenden Plauener Teams der SG Stahlbau und der SV Concordia gegeneinander. Zwar dominierte Stahlbau die Begegnung, aber ein starker Concordia-Keeper hielt das Geschehen lange offen, bevor der Turnierfavorit aus der Spitzenstadt den 3:2-Endstand sicherstellen konnte. Im zweiten Spiel der Gruppe A ging Blau-Weiß 90 gegen die nicht eingespielte Vertretung des ersten Gastgeberteams mit 2:0 als klarer Sieger hervor. Gegen Stahlbau konnte das erste HSV-Team dann bis zur Spielhälfte die Partie offen gestalten. Nach einem durch den Schiedsrichter gegebenen Phantomtor; nach Lattenknaller war das Leder deutlich vor der Linie aufgesprungen; bauten die Plauener das Ergebnis noch bis zu einem 5:1 aus. Die nicht in Bestbesetzung und trotzdem sehr gut spielenden Herrenreuther besiegten danach knapp die Concordia aus Plauen. Im Spiel um den dritten Gruppenplatz schoss sich die erste Vertretung des Hainberger SV gegen Concordia beim 6:0-Sieg den Frust von der Seele. Blau-Weiß besiegte überraschend die starken Stahlbauer mit 2:1 und belegte damit vor dem Gegner den ersten Platz der Gruppe A.

In der anderen Gruppe konnte zu Beginn die zweite Mannschaft des HSV den FSV Treuen nach laufstarkem und engagierten Spiel überraschend deutlich schlagen. Die flinken Mannen des Teams der Zeulenrodaer Berufsschule um Christian Heyde machte dem ebenfalls nicht in Bestbesetzung spielenden Greizer SV das Leben schwer und unterlag nur knapp. Dafür dominierte der GSV das neu eingekleidete Hainberger Team und gewann klar. Die Treuener unterlagen etwas überraschend dem Berufsschulteam. Die zweite Mannschaft des Gastgebers konnte durch einen Sieg gegen die Berufsschule aus der Karpfenpfeiferstadt den Halbfinaleinzug perfekt machen. Treuen belegte nach der Niederlage gegen den Dominator der Gruppe B, den Greizer SV, nur den vierten Gruppenplatz.

Im ersten Halbfinale setzte Trainer Uwe Birke ohne Absprache mit dem Kampfgericht und den anderen Teams HSV-Goalgetter Steven Thomas aus der ersten Vertretung wegen Spielermangel im zweiten Team gegen Blau-Weiß mit ein. Nach berechtigten Protesten der anderen Turnierteilnehmer blieb das schwer erkämpfte 4:4-Remis ohne Wert, da die Turnierleitung Blau-Weiß ohne durchgeführtes Neunmeterschießen aufgrund des unberechtigten Spielereinsatzes ins Finale schickte. Beim Großteil war das Vorgehen eine verständliche Entscheidung. Im anderen Halbfinale setzten sich die Stahlbauer gegen die gut aufspielenden Aubachtaler verdient durch. Platz 7 erspielte sich Concordia Plauen gegen den FSV Treuen. Die Berufsschule aus Zeulenroda konnte die erste Vertretung des Gastgebers im Neunmeterschießen bezwingen und belegte damit Platz 5. Im Spiel um den dritten Platz spielte der Greizer SV cleverer als die nun abgesprochen verstärkte zweite Mannschaft des HSV. Nach einer einseitigen Zweiminutenstrafe für Torwart Lothar Ramisch nach Geschubse mit Mike Matzke machte der GSV den Sack zu. Anschließende tumultartige und unnötige Szenen überschatteten die Begegnung, aber nicht den verdienten dritten Platz des Greizer SV. Favorit Stahlbau Plauen konnte sich nach einem heißen Fight mit den gut aufgelegten Blau-Weißen aus der Herrenreuth am Ende verdient als Sieger durchsetzen.
Ein Dank den beiden Referees Karl- Heinz Stark und Klaus Grüner, die das Turnier auch durch die größten Turnierwogen führten. Für die Turnierleitung gilt Vereinspräsident Karl-Heinz Birke und Manfred …. ein großes Lob. Überragend auch die Leistung und Einsatzfreude von Uwe Vogel, der fast im Alleingang trotz organisatorischer Komplikationen, unterstützt durch die schnell nachkaufenden Matthias Sattler und Uwe Birke, füt eine gute Verpflegung der Anwesenden sorgte. Ebenso das endlich mal wieder durchgeführte Blankwienern der Tribüne durch Peter Westphal, Johannes Steudel, Detlef Wild und Matthias Sattler verdient größte Komplimente.

Den eingeladenen Teams dankt der HSV für das faire Auftreten und will sich zukünftig daran in der Gesamtheit ein Beispiel nehmen.

Platzierungen:
1. SG Stahlbau Plauen
2. SV Blau-Weiß 90 Greiz
3. Greizer SV
4. HainbergerSV II
5. Team Berufsschule Zeulenroda
6. Hainberger SV I
7. SV Concordia Plauen
8. FSV Treuen II.

HSV I: André Kind, Cedric Ullmann, Musa Sisi Alimani Kargbo, Sven Schmidt, Steven Ludwig, Steven Thomas und Jörg Tittmann.
HSV II: Lothar Ramisch, Johannes Steudel, Nico Springer, Carsten Reichardt, Andy Czajka, Steven Thomas, Michael Lippert und Uwe Birke.

In niveauarmer Hallenkreismeisterschaftsvorrunde pflichtgemäß mit Platz 2 für Zwischenrunde qualifiziert – 21.01.2012, 13.00 Uhr, Turnhalle am Ulf-Merbold-Gymnasium

In einer von drei Vorrunden mit insgesamt sechzehn Mannschaften, von denen sich zwölf für die Zwischenrunden in einer bzw. zwei Wochen qualifizieren konnten (????), trafen die Hainberger auf die beiden Ligakonkurrenten vom Greizer SV und vom FC Thüringen Weida II sowie die beiden Tabellenletzten der zweiten Kreisklasse, dem SV Wismut Seelingstädt sowie dem FSV Mohlsdorf. Bei vier Qualifikanten hätte theoretisch schon fast ein Sieg für die Teilnahme an der Zwischenrunde gereicht. Im ersten Spiel ging es gegen die Osterburgstädter, die sicherlich kommenden Sonntag nach Harpersdorf zur Zwischenrunde fahren müssen. Kurz nach Beginn bekam Andy Czajka ein Anspiel vom Gegner und versenkte zur Führung. Weida war gerade so in voller Spielstärke, also ohne Wechselmöglichkeit angetreten, konnte aber dem HSV nicht entscheidend Paroli bieten. Steven Thomas und Nico Springer bauten die Führung schnell aus. Ein kurzes Nachlassen und Träumerei in der Defensive bestrafte Weida mit dem Treffer zum 1:3. Im Gegenangriff ein toller Spielzug, der mit tollem Pass von Steven Ludwig zu Christian Reichardt und dessen überlegten Abschluss endete. Weida II verkürzte per Abschluss aus der Drehung. Als Steven Thomas geistesgegenwärtig einem Schuss nachsetzte konnte er gar per Kopf den 5:2-Endstand herstellen. Das bedeutete faktisch schon die Qualifikation für die Zwischenrunde.

In der zweiten Begegnung kam es zur Auseinandersetzung mit dem Favoriten Greizer SV. Hainberg versuchte die Begegnung nach dem schnellen Rückstand durch Alexander Hamann an sich zu reißen. Andy vergab drei gute Möglichkeiten und Speedy scheiterte mit zwei Schüssen. Hallenfussball kann ganz einfach sein. Auch in der vorletzten Spielminute drehte sich Hamann kurz entschlossen um den Hainberger Verteidiger und erzielte den 2:0-Endstand für den Greizer SV, der ohne Probleme und völlig verdient die Vorrunde mit voller Punktzahl für sich entschied.

Nun standen noch die Partien und Pflichtsiege gegen Seelingstädt und Mohlsdorf aus. Gegen beide Teams wurden nicht gerade Glanzleistungen abgerufen, aber jeweils die drei Punkte eingefahren. Gegen Seelingstädt brachte Stevie im Nachschuss nach einem Speedy-Lattenknaller den HSV erst in der vierten Minute in Führung. Den schönsten Angriff schloss Cedric in der 7. Minute zum 2:0 ab. Ansonsten gelang spielerisch nicht viel. Nur die laufstarken Andy, Stevie und Speedy vermochten den Gegner unter Druck zu setzen. In der letzten Spielminute erfightete Speedy mit zwei weiteren Toren den erwarteten 4:0-Sieg.

Gegen Mohlsdorf passierte das Wenigste. Erst hielt André per Glanztat die Hainberger im Spiel, dann traf Andy nach schönem Angriff und Anspiel mit dem rechten Fuß, als der Ball vom rechten Innenpfosten ins Tor drehte. Es passierte nicht viel mehr und so blieb es beinahe glücklich beim 1:0-Sieg. Insgesamt ein schwaches Hallenturnier, in dem der GSV und der HSV auch nur zum Teil überzeugen konnten. Frei von jeglichem Taktieren fielen aber etliche Tore, was aber auch für mäßige Defensivleistungen sprach. Spielerisch kann zu den Zwischenrunden mit den Kreisligisten deutlich mehr erwartet werden. Der HSV kann sich zu seinem Hallenturnier noch ein wenig einspielen und sollte dies auch nutzen.

Aufstellung: André Kind; Lothar Ramisch, Cedric Ullmann (1 Tor), Johannes Steudel, Christian Reichardt (1), Andy Czajka (2), Steven Thomas (4), Nico Springer (1), Steven Ludwig (1). Trainer: Uwe Birke.

Abschlusstabelle:
1. Greizer SV                    12 Punkte/ 15:3 Tore
2. Hainberger SV               9/ 10:4
3. FC Thüringen Weida II    6/ 9:9
4. FSV Mohlsdorf                3/ 9:11
5. SV Wismut Seelingstädt  0/ 2:19.

04.01.2012: Verein startet mit Traditionsturnier, das hoffentlich Tradition wird, gut ins neue Jahr

Zum ersten Trainingstag in 2012 am 04.01. trafen sich 35 Vereinsmitglieder und -freunde. Da der ramponierte Platz schon am Vortag gesperrt wurde (zur Freude eines Warmduschers wie mir), spielte der HSV ein Hallenturnier mit vier Teams aus. Dabei war Team 1 mit Aaron und Uwe Birke sowie Jürgen Mayerosch (auch Schiris müssen sich mal fit halten), Andreas Schumann und dem nun 51-jährigen Peter Westphal (herzlichste Glückwünsche nachträglich), trotz des einzigen ehemals etatmäßigen und großartig haltenden Detlef Wild (ich hoffe, die Schmerzen haben inzwischen nachgelassen) in dieser Besetzung klar benachteiligt, kämpfte in jedem Spiel und schnupperte an manch einem Punkt. Dabei stand neben dem Keeper der 9-jährige Aaron Birke im Mittelpunkt und hatte die besten Chancen des Teams. Zur großen eigenen Freude stellten die ehemaligen Aubachtaler Sven Schmidt, Mathias Scharr, Dirk Bernickel, Michael Lippert und Jörg Tittmann ein eigenes Altherrenteam. Zehn Jahre nach dem „Anschluss“ an den HSV zeigten sie sich immer noch gut funktionierend und Zwirni (noch mal alles Gute zur 40) ungeahnte Hüterqualitäten. Viele gute Kombinationen, souveränes Abwehrspiel, Dribblings von Dirk und unberechenbare sowie typische Pikeschüsse von Matze ließen die Oldies nach der ersten Runde mit 7 Punkten sogar Platz 1 belegen. In Runde 2 konnten aufgrund der nachlassenden Spritzigkeit und einer etwas sorgloseren Defensive nur noch 4 Punkte eingefahren werden, was aber immer noch Platz 2 am Ende bedeutete. Die Ergebnisse im Einzelnen des Ex-SVA-Teams – Team 1: 4:0, 4:2; - Team 3: 2:0, 2:3 und Team 4: 1:1, 2:2. Mehr Punkte erzielte nur Team 3 mit Carsten Reichardt, Andy Czajka, Johannes Steudel, Christian Paul und Musa Sisi Alimani Kargbo. Mit ebenfalls nur einer Niederlage und einem Sieg mehr gewannen sie am Ende verdient und hatten mit Jo den besten Spieler des Tages in ihren Reihen. Ihr Zusammenspiel wurde von Begegnung zu Begegnung besser und nach 4 Punkten und Platz 3 zur Turnierhälfte wurde der Turniersieg mit drei Siegen in der zweiten Runde gesichert. Team 4 mit HSV-Goalgetter Steven Thomas, Steven Ludwig, Christian Reichardt, Markus Neuhäuser und Cedric Ullmann landete etwas überraschend nur auf dem dritten Platz. Nach 5 Punkten in Runde Eins folgten noch 4 in der zweiten Turnierhälfte. Gewinner war das Vereinsleben und der Spaß stand eh im Vordergrund. Matthias Sattler leitete alle Begegnungen souverän und großzügig und wurde dabei vom sich schon eifrig auf das Sommerspiel gegen das FCC-Tradtionsteam aus Jena vorbereitenden Sven Wolf unterstützt. Sehr erfreut konnten die Hainberger einen gut aufgelegten Oldie Uwe Neumeister begrüßen und ihm weiterhin beste Genesung wünschen. Spielerfrauen und -kinder amüsierten sich ebenso am Geschehen wie der HSV-Fanclub um Jörg Weder, Holger Ullmann und Uwe Vogel. Beim geselligen Beisammensein im Anschluss wurde die Veranstaltung von Allen als äußerst gelungen bezeichnet und hat beste und berechtigte Chancen wieder Tradition zu werden. Ein guter Start in ein hoffentlich erfolgreiches und gesundes Fußball-2012.

30.12.11 Mit bestem Torwart und gutem vierten Platz zur Stadtmeisterschaft das Fußballjahr 2011 beendet

Zuerst wünschen wir allen Fans, Sponsoren, Unterstützern, Lesern und Mitgliedern des HSV ein glückliches, erlebnisreiches, vor allem gesundes und sportlich erfolgreiches Jahr 2012. Mit 2011 kann der sich nun in seinem 50.Jahr befindende Verein sehr zufrieden sein.

 

Dank einer hervorragenden Torhüterleistung von André Kind und einem tollen Spiel zum Abschluss gegen den Kreisligisten Blau-Weiß von der Herrenreuth belegte der HSV bei der 13.Greizer Stadtmeisterschaft einen guten vierten Platz. Dabei hatte sich die Mission gute Platzierung nach einem gutem Turnierstart gegen den SV Untergrochlitz, die mit Sportfreund Pohl den besten Spieler des Turniers stellten, einem klaren Sieg gegen Blau-Weiß II mit 3:0 und einer guten Leistung gegen den Turnierfavoriten, Profiteur, Titelverteidiger und punktverlustfreien Stadtmeister SG 1.FC/ Chemie aus der Landesklasse, zum kaum noch erreichbaren Ziel entwickelt, nachdem gegen den Greizer SV und die zweite Vertretung der Gastgeber dem Hainberger Team kaum etwas gelingen wollte. Schließlich erbrachte ein souveräner 3:0-Sieg einer gut aufspielenden, traditionell Gelb-Rot gekleideten Mannschaft gegen den SV Blau-Weiß 90 Greiz I doch noch ein gutes Abschneiden.

 

Erst spielten die mit zwei Teams angetretenen Vereine die ersten beiden Begegnungen aus. Die erste Vertretung vom Tempelwald musste sich der starken Gegenwehr seiner zweiten erwehren und entschied dank einer Aktion von Rietsch das Spiel zu ihren Gunsten. Bei den Blau-Weißen erzielte das favorisierte erste Team ein klares 6:0, in dem Michel Lott schon den Grundstein für seine Torjägerkrone mit insgesamt 6 Turniertreffern legte. In der dritten Begegnung musste der HSV gegen die starken Untergrochlitzer antreten und gestattete dem Gegner nur wenig. Das Team stand disziplinierte, machte die Räume eng und hatte ab dem ersten Spiel mit André einen starken Rückhalt im Kasten. Steven Thomas nutzte in der dritten von elf Spielminuten die Abschlussgelegenheit aus der Distanz und jagte kurz hinter der Mittellinie mit Links das Leder unerreichbar in das gegnerische Gehäuse. Spielerisch lief wenig zusammen, aber man hatte einen guten Abwehrblock aufgebaut. Leider wurden die vier Kontermöglichkeiten nicht gut ausgespielt, verstolpert bzw. vergeben. Eine Unaufmerksamkeit, eine halbe Minute vor Schluss, brachte nach einer Ecke für die Untergrochlitzer das unnötige 1:1 aus kurzer Distanz. Trotz dessen ein guter Turnierstart für den Hainberger SV. Im Nachgang hatte man mit diesem Treffer den möglichen dritten Platz verspielt, den der SVU nach mäßigem Turnierstart noch erreichte. Einen überzeugenden Auftritt über das gesamte Turnier lieferte der Greizer SV ab. Zwei Unentschieden gegen beide Teams von Blau-Weiß verhinderten ein Endspiel mit dem FC/ Chemie in der letzten Turnierbegegnung, wobei die Aubachtaler sich besonders über das 0:0 gegen das nach einer Hinunterstellung dezimierte Blau-Weiß-Team aus der 2.Kreisklasse ärgerte. Da wurden beste Gelegenheiten ausgelassen. In ihrem ersten Spiel siegten sie mit1:0 gegen das Reserveteam des alten und neuen Stadtmeisters. Danach nahm deren erste Vertretung Blau-Weiß I mit 6:0 regelrecht auseinander. Blau-Weiß hatte noch beim Wertbaucup mit einer Finalteilnahme und Platz 2 gegen Landesklasse und Regionalklassemannschaften überzeugt. Diesmal fehlte wohl vor allem Martin Oettel, obwohl einige gute Spielzüge gelangen. Der HSV setzte sich dann mit Blau-Weiß II auseinander. Das versuchte Pressing über das ganze Feld gelang nicht, André hielt mit Paraden die Mannschaft im Spiel, der spielerisch wenig gelang. Steven Thomas erzielte das erlösende 1:0. Effektiv zeigte man sich nach zwei Ecken von Dirk Bernickel, als Cedric Ullmann und Johannes Steudel gut einliefen und verwandelten. Ein klares 3:0, das über den Verlauf doch etwas hinwegtäuschte. Im Turnierverlauf sollten sich aber noch die Männer von der Schaltis und der Volkssportanlage bei ihren Remis an diesem aufopferungsvoll kämpfenden Gegner die Zähne ausbeißen.

 

Nach einem klaren und überzeugenden 4:1 des GSV über Untergrochlitz spielte der HSV zunächst gegen den späteren Turniersieger. Das Auftreten erreichte von der Disziplin her die gute Leistung des ersten Spieles. Dirk nutzte in der vierten Spielminute den richtigen Moment zum Abschluss und jagte den Ball aus der Distanz unhaltbar ins rechte obere Dreiangel. Bis drei Minuten vor Schluss, als nach einem Konter die Defensive zu sehr geöffnet wurde, bewahrte der HSV dank einer guten kämpferischen Leistung das 1:0. Kurz darauf der zweite Treffer, nachdem der Favorit zuvor schon am Rande der Verzweiflung schien. Unwichtig das unnötige 1:3 in der letzten Minute.

 

Danach trennten sich SG II und Blau-Weiß II 1:1 sowie Blau-Weiß I und SVU 2:2. Das Verpassen der Sensation gegen den Turniersieger hinterließ beim HSV Spuren. Das Team verlor den Spaß und die mannschaftliche Geschlossenheit. Gegen den Greizer SV gelang neun Minuten lang kaum etwas. Dann erzielte Andy den 1:2-Anschlusstreffer gegen die gut stehenden und homogen auftretenden Aubachtaler. Ein HSV-Freistoß 30 Sekunden vor Schluss entwickelte sich zum Bumerang, als drei GSV-Spieler allein auf André zuliefen und dieser machtlos war, nachdem er ausgespielt wurde. Ein Dämpfer im Prestigeduell gegen den Kreisklassekontrahenten. Es folgten SG I – Blau-Weiß II 3:1, SVU – SG II 3:2 und Blau-Weiß I – GSV 0:0. Gegen die zweite Vertretung der SG, in der nur Alexander Bauch vollends überzeugen konnte, ging dann für die Gelb-Roten gar nichts. Mit 0:2 verlor man chancenlos und verdient, so dass es im letzten Spiel nur noch auf einen guten letzten 2011-Auftritt ankam. Dieser gelang dann fast sensationell. Zuvor spielten Blau-Weiß II gegen GSV 0:0, SG II – Blau-Weiß I 2:2 und SVU – Blau-Weiß II 2:0. Der HSV stellte gegen Blau-Weiß etwas um. Andy zeigte sich offensiv aufgestellt ebenso effektiver wie der defensiv aufgestellte Nico. Endlich spielten die Hainberger und absolvierten ihr mit Abstand bestes Turnierspiel. Garniert mit sensationellen Paraden von André, der nun alle in der Halle endgültig überzeugte, bester Turnierkeeper zu sein, traf Dirk (2) und Speedy dreimal nach schönen Angriffszügen unter den um Paule lautstark feiernden Fans zum überraschend deutlichen 3:0 und vergab sogar noch einige Möglichkeiten. Am Ende bedeutete dieser Sieg Platz Vier mit sieben Punkten und 9:9 Toren und bedeutete einen guten fußballerischen Jahresabschluss. Der GSV stemmte sich gegen den Stadtmeister im letzten Spiel, führte sogar und unterlag am Ende äußerst unglücklich mit 1:2, wurde aber souveräner Turnierzweiter.

 

Etwas bedenklich, dass es zur Siegerehrung keinen Sekt und noch bedenklicher keine Urkunden und unauffällige Pokale auch nur bis Platz Drei gab. Dagegen erschraken Zuschauer und Spieler ob der Oktoberfest anmutenden Bier- und Radlerpreise (2,50 €/ 0,4 l). Da wurde Einem wieder der Hauptsinn dieser schönen Veranstaltung mit ca. 350 zahlenden Zuschauern schlagartig bewusst. Vielleicht sollte trotz der netten Bedienungen Herr Liebold im nächsten Jahr einen Wagen vor die Tür stellen oder sich die Vereine selbst versorgen. Wenn das Geld wenigstens dem Nachwuchs des Vereines zugute käme, aber der überlebt ja seit Jahren nur dank der Ehrenamtlichen, wie z.B. die wieder anwesende enthusiastische Legende Otto Schlutter, und der engagierten Eltern, obwohl ja nicht zuletzt die Stadt und der Landkreis den unterklassig dümpelnden Fußball seit Jahren mehr fördern als das eigentliche sportliche Greizer Aushängeschild, den Ringkampfsport. Kurios, dass aufgrund der letztjährigen Verschiebung nun der Gastgeber 2011 zweimal Stadtmeister wurde. Also für die Tempelwalder eine rundum lohnende Sache.

 

Danke an die unterstützenden Fans und Vereinsmitglieder sowie nochmals nachträgliche Geburtstagsglückwünsche an den Trainer Uwe, der mit litt, aber zu seinem Ehrentag etwas schmerzlich auf seine Anwesenheit verzichtete, sich dennoch jederzeit über den Stand informierte.

 

Aufstellung: André Kind; Cedric Ullmann (1 Tor), Johannes Steudel (1), Dirk Bernickel (3), Andy Czajka (1), Steven Thomas (3), Nico Springer, Steven Ludwig, Markus Neuhäuser.

Betreuer: Matthias Sattler (Danke!), Jörg Tittmann.

 

Abschlusstabelle:

1. SG 1.FC/ Chemie Greiz 18 Punkte/ 18:3 Tore

2. Greizer SV 11/ 9:4

3. SV Untergrochlitz 8/ 9:12

4. Hainberger SV 7/ 9:9

5. SV Blau-Weiß 90 Greiz I 6/ 10:13

6. SG 1.FC/ Chemie Greiz II 5/ 7:8

7. SV Blau-Weiß 90 Greiz II 2/ 2:15