Fußball- Alte Herren - Das Jahr 2012

Spiel- und Turniertermine der Altherren-SG SV Blau-Weiß 90 Greiz/ Hainberger SV 2012

Seit Jahren spielen der SV Blau-Weiß 90 Greiz und der Hainberger SV mit ihren Alten Herren in einer Spielgemeinschaft.

 

Folgende Termine sind für diese Saison schon vereinbart, wobei im Rahmen des 50-jährigen Vereinsjubiläums der Hainberger die Partie gegen das Traditionsteam des erfolgreichsten Thüringer Fußballclubs, den FC Carl Zeiss Jena, wohl das absolute Highlight darstellte.

 

 

Datum: Heim: Gast: Ort: Anstoß: Ergebnis:
So. 03.06.12 Blau-Weiß 90/HSV Hohndorfer SV Sportplatz Herrenreuth 10.00 Uhr   0:1(0:0)
Sa. 23.06.12 50 Jahre HSV FC Carl Zeiss Jena Kurt Rödel 15.00 Uhr   1:7 (0:2)
Fr. 29.06.12 Eintracht Gospersgrün/ Steinpleis/ Neumark Blau-Weiß 90/HSV Sportplatz Gospersgrün 18.00 Uhr   4:1 (2:1)
Sa. 14.07.12 Kleinfeldturnier in Friesen HSV Friesen 14.00 Uhr 3.Platz
So. 15.07.12 SG Blau-Weiß 90/ HSV SG Greizer SV/ HSV 4.Sommerfest 10.00 Uhr   3:4
Sportplatz Herrenreuth
Fr. 27.07.12 Syrau Blau-Weiß 90/HSV Sportplatz Syrau, Kleinfeld
18.00 Uhr 1:2
So. 29.07.12 Hohndorfer SV Hainberger SV Hohndorf, Kleinfeld 10.00 Uhr 3:2
Fr. 17.08.12 Blau-Weiß 90/HSV Steinpleis Sportplatz Herrenreuth 18.00 Uhr   0:2 (0:0)
So. 02.09.12 Friesen Blau-Weiß 90/HSV Sportplatz Friesen 10.00 Uhr   2:2 (2:2)
So. 23.09.12 Hohndorfer SV Blau-Weiß 90/HSV Sportplatz Hohndorfer SV 10.00 Uhr   3:0 (1:0)

Ein großer Dank geht an den „Gärtner“, Matthias Sattler, der sich jahrelang um die AH des HSV gekümmert und alles organisiert hat. Teilnahmezusagen der Hainberger an joerg.tittmann@freenet.de und 0170 9960467 oder (03761) 760607.

 

Verantwortlicher bei den AH des SV Blau-Weiß 90 ist Sportfreund Wolfgang Pohle. Zusagen zur Spielteilnahme bitte bis Mittwoch der jeweiligen Spielwoche unter Tel.: (03661) 432921 oder Handy: 0177 3810364 (jeweils AB besprechbar).

 

Aufgrund der vielen Verletzungen und des stetigen Spielermangels plant die SG sich ab dem nächsten Jahr bei den Großfeldspielen mit den AH des Greizer SV zusammen zu tun. Entschieden ist aber noch Nichts, da da Einiges zu besprechen ist.

23.09.2012, 10.00 Uhr: SG Hohndorfer SV/ VSG Cossengrün/ SV Untergrochlitz - Hainberger SV 3:0 (1:0)

 

 

Hohndorfer SG schlägt Hainberger aufgrund deren Abschlussschwäche deutlich

 

Kuderer sorgt durch tolle Einzelleistung für die Pausenführung

HSV steht in erster Hälfte gut, nutzt aber eigene Chancen nicht. In der zweiten nutzen die Gastgeber mit Hampel und Kuderer geschickt die gebotenen Räume und Uwe Birke scheitert beim Elfergeschenk an der Latte

 

Aufstellung: Knut Damm; Jörg Steudel, Andreas Schumann (Peter Westphal), Jörg Tittmann, Uwe Birke, Sven Wolf, Steffen Schulthes, Mathias Strauß, André Meckel, Falk Schlehahn, Uwe Neumeister (Johannes Steudel).

02.09.2012, 10.00 Uhr: SG Friesen - SG SV Blau-Weiß 90 Greiz/ Hainberger SV AH 2:2 (2:2)

Die Gäste hatten ein Überangebot an Aktiven, was nach dem Personalmangel der letzten Wochen ein gutes Zeichen war. Mit Gahfari, Sefian, Speedy und Jo hatte sich die SG mit Spielern der Ersten vom Hainberg verstärkt. Sefian und Steven Thomas schossen die Greizer auch in Führung. Binnen von drei Minuten nutzten die Friesener Gastgeber Gäste-Unzulänglichkeiten zum Ausgleich.

Dabei hatte das Blau-Weiß/ HSV-Mixteam mindestens noch sechs deutliche Torchancen, von denen man mindestens drei hätte nutzen müssen. Andererseits hielt Knut Damm beim Stand von 1:0 für die Gäste einen Elfmeter. Im zweiten Abschnitt war das Spiel deutlich verteilter. Friesen vergab einen Hundertprozenter, während Steffen Schulthes, Speedy, Johannes und Jörg knapp oder am starken Friesener Keeper scheiterten.

 

Aufstellung der SG aus Greiz: Knut Damm; Jörg Steudel, Peter Westphal, Sven Wolf, Uwe Neumeister (Jürgen Moosbauer), Alexander Eisentraut (Michael Hunger), Matthias Strauß (Jörg Tittmann), Mathias Scharr (Johannes Steudel), Abdul Zahoor Gahfari, Steven Thomas, Sefian Kheder Naamo (Steffen Schulthes). Betreuer: Matthias Sattler.

 

0:1 Sefian Kheder Naamo (4.), 0:2 Steven Thomas (27.), 1:2 (39.), 2:2 (41.).

17.08.2012, 18.00 Uhr: SG SV Blau-Weiß 90 Greiz/ Hainberger SV - Steinpleiser SV 94 0:2 (0:0)

 

Ohne Wechsler angetreten und dank eines überragenden Knut Damm im Tor nur zwei Gegentreffer bekommen. Lange gut gegengehalten. 

 

Gäste geben auf der Herrenreuth wieder Nachweis ihrer Leistungsstärke ab.

Bei schönem Wetter und fast zu hohen Fußballtemperaturen trat die Gastgeber-SG gerade so vollzählich gegen eine stärksten AH-Teams der Region an. Nicht verwunderlich, dass die Steinpleiser Gäste 90 Minuten die Partie dominierten. Jedoch hielten die Senioren von Blau-Weiß und Hainberg, verstärkt mit GSV-Keeper Knut Damm, eine ganze Stunde dagegen ehe Jörg Tittmann nach einer Ecke eine unglückliche Kerze im eigenen Strafraum schlug. In der ersten Hälfte versuchten die Greizer einige gute Konter, hatten aber außer vier Abschlüssen von Mathias Strauß, Alexander Eisentraut, Michael Lippert und André Mackel nicht mehr Chancen zu bieten. Die erste vielleicht nach einer halben Stunde, als Lothar Ramisch genau in den Lauf von Jörg in den Rücken der Gästeabwehr passte. Tittmann lupfte das Leder erst nach dem versehentlichen Abseitspfiff des Schieris über den Keeper ins leere Tor. Insbesondere André und Mathias leiteten einige gute Spielzüge der Gastgeber ein. Trotz dessen stand vor allem Knut im Mittelpunkt des Geschehens. Die spielstarken Gäste erspielten sich Chance um Chance scheiterten aber am überragend reagierenden SG-Keeper oder scheiterten am eigenen Abschlussunvermögen. 4:10 war die Chancenanzahl im ersten Spielabschnitt. In der zweiten Hälfte wurde es noch deutlicher. Bei den Gastgebern schwanden zunehmend die Kräfte.Trotz dessen reichte es noch zu drei Distanzschüssen von Lothar (2) und Mathias, die knapp am Tor vorbeistrichen. Die Überlegenheit der Gäste wurde zunehmend drückender. Jedoch blieb Torwart Damm nach starken Paraden weiter unbezwungen. Teils sensationell entschärfte er Chance auf Chance der Gäste, teils sogar die folgenden Nachschüsse. Erst die schon erwähnte Tittmann-Kerze, als alle verdutzt dem bei zehn Meter geschlagenen und sich bei vier Metern auf den Kopf eines Steinpleisers senkenden Ball zusahen, brachte die Greizer in Rückstand. Der Steinpleiser SV 94 setzte sofort nach und konnte aus Nahdistanz nur zwei Minuten später die Führung ausbauen. Danach stemmte sich der HSV wieder entschlossen gegen weitere Tore, wobei dafür die starke Leistung von Knut maßgeblich blieb. Der HSV kam in den letzten Minuten noch fast zum Anschlusstreffer. Erst missglückte eine Abgabe von Jörg zu André, jedoch blieb Ersterer am Ball, lief vor dem Strafraum an den Gegenspielern vorbei und zog mit dem linken Fuß ab. Der Steinpleiser Torwart beobachtete nur, wie der Ball am rechten Toreck vorbeidrehte. Die beste Chance hatte dann ebenfalls Tittmann nach einem gut getretenen weiten Freistoßball von Sven Wolf, als er per Kopf verlängerte, aber knapp das Tor verfehlte. Bei einer Chancenverteilung von 9:25 konnte die SG bei diesem Gegner mit seiner Leistung und dem Resultat zufrieden sein, aber das überraschende Auswärtsremis aus dem Vorjahr in diesem Jahr nicht wiederholen. Dem angeschlagenen Andreas Schumann wünschen wir schnelle Genesung für baldige Wiedereinsätze, da bei dem steten Personalmangel jeder weitere Ausfall die Spielfähigkeit in Frage stellen könnte.

 

Aufstellung SG: Knut Damm (GSV), Lothar Ramisch, Andreas Schumann, Sven Wolf, Uwe Neumeister, Jörg Tittmann, André Meckel, Mathias Strauß (alle HSV), Michael Hunger, Alexander Eisentraut (beide Blau-Weiß), Michael Lippert (HSV/ Blau-Weiß).

 

Zuschauer: 20.

29.07.2012, 10.30 Uhr: SG Hohndorfer SV/ SV Untergrochlitz - Hainberger SV 3:2 (1:0)

Statt Kleinfeldturnier mit 4 Teams gab es nur ein Spiel, wobei gerade mal ein Wechsler auf Hainberger Seite zur Verfügung stand, die Gastgeber-SG hingegen in der Besetzung durchspielen.

 

Trotz Chancenplus in der ersten Hälfte gab es eine Niederlage für den HSV. Zwei Treffer von Ringertrainer Falk Schlehahn reichen nicht zum Remis.

Es wird immer trauriger um den AH-Fußball in und um Greiz. Nach den geplatzten Turnieren bei Blau-Weiß und dem GSV nun auch in Hohndorf. Geplant war ein Turnier mit Hohndorf/ Untergrochlitz, Blau-Weiß/ HSV, Greizer SV und Elsterberger BC. Nach Syrau hatte kurzfristig der EBC abgesagt. Und um 10 war auch kein GSV auf dem Sportgelände aufgetaucht. Hohndorf schickte noch einen alten Hasen nach Hause und dann ins Tor. So konnte die Gastgeber-SG mit 1-6 gegen die AH des HSV ein Kleinfeldspiel austragen. Die Hohndorfer hatten wohl am Samstag ausgiebig gefeiert, so dass am Sonntagvormittag nur vereinzelte Unentwegte den Weg zum Spiel und dem noch unentwegteren Alleinunterhalter anlässlich des Hohndorfer Vereinssommerfestes fanden.

 

Sportfreund Höfer leitete die Begegnung, in der die Hainberger vorerst das Zepter schwangen. Sie erspielten sich in Halbzeit 1 ein deutliches Chancenübergewicht. Vorerst scheiterte Tittmann zweimal in guter Position am guten Keeper. Dann bekam Falk Schlehahn nach schönen Spielzügen allein vor dem Torwart den Ball nicht an diesem vorbei. Zweimal parierte Steffen Schulthes großartig. Sven Wolf schoss am Kasten vorbei und Jürgen Mayerosch kam nach schöner Flanke nicht richtig vom Boden hoch, um freistehend einköpfen zu können. Sportfreund Krauß bekam dann einmal den Ball in den zentralen Strafraum gespielt und obwohl Steffen am Spielgerät war, gingen die Gastgeber in Führung. Für die zwiete Hälfte nahmen sich die HSV-Spieler vor, deas Resultat zu drehen. Und es begann recht gut. Nach gutem Anspiel traf der RSV-Trainer Falk zum Ausgleich. Hainberg rannte weiter an, spielte aber die Angriffe nicht mehr so gut aus und jagte den Ball reihenweise am gegnerischen Tor vorbei. Die Chancen wurden nun verteilter, da Hohndorf geschickte und überlegte Gegenanbgriffe initiierte und auch nach Standards deutlich mehr Gefahr erzeugte. Der Cossengrüner Trommer scheiterte bei zwei unbedrängten Kopfballmöglichkeiten nach Ecken. Dann Halfen die Gäste. Zu dritt um den Ball versammelte wurde dem Gegner der Ball vor die Füße gespielt und dankend netzten die Hohndorfer zum 2:1 ein. Bei einem schön ausgespielten Konter erhöhte Hohndorfs Urgestein Jürgen Schönfuß unhaltbar zum 3:1. Peter Westphal schoss aus spitzem Winkel gegen den Außenpfosten und auch Uwe Birke hatte bei seinen zahlreichen besonders motivierten Abschlüssen kein Schussglück. Nach fast zu langem Tittmann-Pass aus der Abwehr auf Falk Schlehahn lupfte dieser den Ball fast von der Torauslinie über den Torwart zum 2:3. Nach einem guten Hainberg-Angriff spielte Sven Wolf in die Spitze unf Falk jagte das Leder ans Lattenkreuz. Der Ausgleich blieb versagt, da auch Jörg Tittmann beim Sich-in-den-zurückspringenden-Ball-Werfen diesen in den Himmel jagte. Da war mehr drin, am Ende hatten sich alle ein wenig bewegt und die Preise heimsten ob der Ansagen die durstigen Zweitplatzierten ein. Eion besonderer Dank geht an Falk, der kurzfristig zu beiden AH-Spielen des Wochenendes die Hainberger sichtlich verstärkte.

 

Tore: 1:0, 1:1 Falk Schlehahn, 2:1, 3:1, 3:2 Falk Schlehahn.

 

Aufstellung: Steffen Schulthes; Uwe Birke, Uwe Neumeister, Peter Westphal, Jürgen Majerosch, Sven Wolf, Falk Schlehahn (2 Tore), Jörg Tittmann.


27.07.2012, 18.00 UHr: SC 1919 Syrau - SG SV Blau-Weiß 90 Greiz/ Hainberger SV 1:2 (0:2)

 

Syrau trifft in zweiter Hälfte zum Anschluss und schafft trotz klarer Chancenunterzahl fast noch den Ausgleich

 

Gäste führen zur Pause 2:0 und sündigen dabei reihenweise in der Chancenverwertung - Speedy schießt seine ersten beiden AH-Treffer

Dank der Ringerverstärkung von Falk Schlehahn nebst Sohn Yannick und dem HSV-Goalgetter Steven Thomas konnte die SG der AH von Blau-Weiß und HSV überhaupt auf der schönen Sportanlage in Syrau anterten. Zwei Mannen von Blau-Weiß mit Alexander Eisentraut und dem von der Arbeit etwas verspätet eintreffenden Frank Schmidt und die Hainberger Sven Wolf, Peter Westphal sowie Jörg Tittmann bildeten den arg reduzierten Stamm des Altherrenteams. Dafür waren mit Piep, Matze und Josh sogar vier Fans mit angereist.

 

Hainberg bestimmte in Hälfte Eins eindeutig die Begegnung. Falk und Yannick Schlehahn versagten siebenmal beim Abschluss die Nerven, oder Keeper und Gebälk waren im Weg. Steven Thomas schoss dafür zweimal präzise ins lange Eck ein, dabei entsprang das zweite Tor über Sven Wolf und Falk Schlehahn dem besten Angriffszug des Spieles. Leider blieben die vielen anderen Möglichkeiten ungenutzt. Die kämpfenden Gastgeber hatten keine Großchance und waren mit dem 0:2 gut bedient. In Hälfte Zwei wurde es nun bei sengender Hitze ein geruhsamer Sommerfussballkick. Zwar hatten die Gäste noch ein Chancenübergewicht, aber nach einer Unaufmerksamkeit konnte ein Syrauer von der Torraumgrenze unhaltbar und wunderschön volley indrechte Dreiangel einnetzen. Da die Gäste ihre Möglichkeit nicht verwerteten, musste Tittmann per Pasrade kurz vor Schluss den Ausgleich verhindern, als er einen Flachschuss um den Pfosten lenkte. Wie immer klang der Abend gemütlich bei Bierchen und Radler aus. Besonderer Dank an die Familie Schlehahn und Speedy von Hainbergs Erster. Unseren vielen verletzten Spielern wünschen wir gute Besserung und den Urlaubern die nötige Erholung, um bei den restlichen Saisonspielen das Team wieder verstärken zu können.

 

Tore: 0:1,2 Steven Thomas, 1:2

 

Aufstellung SG: Jörg Tittmann; Peter Westphal, Sven Wolf, Alexander Eisentraut, Frank Schmidt, Falk Schlehahn, Steven Thomas (2 Tore), Yannick Schlehahn.

15.07.2012: Statt Kleinfeldturnier zum Blau-Weiß-Sommerfest Großfeldspiel zweier Mixteams

SG Blau-Weiß 90 Greiz/ Hainberger SV - SG Greizer SV/ Hainberger SV 3:4 (1:3)

Der FSV Mylau hatte hatte kurzfristig abgesagt und so standen die drei Teams vor der Frage, das Kleinfeldturnier mit Pausen und Doppelrunde zu spielen oder zu mischen und ein Großfeldspiel durchzuführen. Letzteres fand vernünftiger Weise mehr Fürsprecher, so dass die sechs Hainberger aufgeteilt wurden. Jo gab bei den Alten Herren seinen Einstand und war der auffälligste Akteur auf dem Platz. Blau-Weiß hatte zudem mit Seifert, Reichmuth, Zschögner, Sander und Schmiedel noch junges Blut dem ganzen Mischmasch eingeflößt. Alessandro Schmiedel machte dabei im Tor der SG GSV/ HSV eine sehr gute Figur. Es entwickelte sich ein munteres Spielchen mit klaren Vorteilen Der SG Blau-Weiß im Mittelfeld durch André Meckel, Robert Sander, Rainer Schmiedel und Jo. Trotz dessen war die Chancenanzahl auf beiden Seiten gleichmäßig verteilt. Anfangs war die GSV-SG effektiver und führte 2:0, ehe Jo nach zwei knapp vergebenen Kopfballmöglichkeiten, per rechtem Außenrist unhaltbar verkürzte. Die blaue SG drängte weiter, aber auch die rote SG vergab durch Reichardt und Grünler beste Möglichkeiten. Kurz vor der Pause verwandelte Schumi für die Roten einen berechtigten Foulelfmeter sicher zur 3:1-Führung. In der zweiten Hälfte wurde in der Verwertung weiter gesündigt, bevor Rainer Schmiedel seinen Neffen per abgefälschten Schuss überraschen konnte. Alessandro hatte da keine Abwehrmöglichkeit. Hamann erhöhte kurz darauf wieder per Schuss aus 18 Metern unhaltbar für Kurzwarth. Dann gelang Rainer Schmiedel ein Tor nach vermutlicher Abseitsstellung.  Die rote SG konnte von seinen zahlreichen Möglichkeiten durch Ungeschick und fehlende Präzision nicht zu weiteren Toren nutzen. So blieb es bei einem knappen Endresultat und alle hatten eine sonntägliche Laufeinheit absolviert. Leider verletzte sich Wolfgang Pohle bei einer Abwehraktion am linken Knie.


in SG Blau-Weiß 90/ HSV: André Meckel, Johannes Steudel (1 Tor).

in SG Greizer SV/ HSV: Michael Lippert, Andreas Schumann (1), Sven Wolf und Jörg Tittmann.

14.07.2012: Turnier der SG Friesen, HSV-Oldies waren gegen Friesener Freizeitteams offensivstark, aber offen wie ein Scheunentor

Matthias Sattler gibt erstmalig als Torwart wegen Personalnotstand Comeback

Beim Vereinsfest der SG Friesen demonstrierten die Gastgeber wie eine homogene Gemeinschaft ein geselliges Beisammensein auf die Beine stellt. Auch der bestens gepflegte, federweiche Platz sucht seinesgleichen. Kein Wunder, dass Sven "Zwirni" Schmidt hier eine neue Heimat gefunden hat. Neben einem Volleyball- und einem Fußballturnier wurden olympiaverdächtige Disziplinen wie Torwandschießen und insbesondere Streichholzweitwurf zur sportlichen Herausforderung. Seitens der Hainberger hatte nach den drei 25-minütigen Turnierspielen nur Mathias Strauß die Muse, sich den professionell-sportlichen Herausforderungen zu stellen. Mit fast 9 Metern beim Wurf mit dem rotbekappten Hölzchen fehlten ihm die gleichen Metern gegen die von Windböen begünstigten Gastgeber. Beim Torwandschießen traf er immerhin bei drei der sechs Versuche. Leider blieb ihm im Stechen nur der undankbare vierte Platz. Der Rekord der Friesener Streichholzwurfgeschichte stammt wahrscheinlich von einem durch eine Windhose begünstigten Flug eines Hölzchens, das im Jahre 1997 erst bei fast 22 Metern landete. Beim Volleyball gewann der Gastgeber ebenso wie beim Viererfußballturnier.

 

In der ersten von sechs Partien besiegte die erste Gastgebervertretung den FSV Mohlsdorf mit 3:0. Danach standen die Hainberger der zweiten Friesener Mannschaft gegenüber. Nach sechs vergebenen Großchancen der Gäste traf das heimische Team mit seiner ersten Möglichkeit. Nun wollte es der HSV mit Gewalt erzwingen. Statt selbst zu treffen, wurden die drängenden HSV'ler ausgekontert. Nach dem 0:3-Zwischenstand gelang Tittmann zwar die Resultatsverbesserung, aber weitere Kontertore, als die Friesener wie ein Fuchs durch den Hainberger Hühnerhaufen jagten, führten zur absoluten Ernüchterung. Nach dem 1:8-Debakel konnte man sich nur noch vom Platz schleichen. Danach gab es das rein Friesener Duell, wobei die erste Vertretung mit 3:0 siegreich blieb. So standen sich die beiden Erstrundenverlierer Mohlsdorf und Hainberg gegenüber. Nach zwei Tittmann-Toren sollte es besser beginnen. Aber die ersten beiden Mohlsdorfer Chancen ließen den Ball hinter dem sein Torwartdebüt gebenden Sattler im Netz zappeln und trotz des zwischenzeitlichen 3:1 durch Strauß stand die Partie nun auf des Messers Schneide. Zum Glück folgten noch zwei Strauß- und ein Bernickel-Treffer zum deutlichen 6:2-Sieg. Nach einer Pause musste der HSV gegen die erste Friesener Mannschaft antreten. Wieder hatte man die ersten Möglichkeiten, doch die wiederum offene Spielweise ließ die Mannen um André Meckel fast im Spaziergang mit dem 5:2-Endstand den verdienten Turniersieg perfekt machen. Tittmann und Bernickel konnten mit ihren Toren jeweils nur verkürzen, ansonsten scheiterte man wie in den ersten beiden Partien wieder teils kläglich vor dem gegnerischen Kasten. Platz Drei blieb es dann wenigstens, weil Mohlsdorf trotz eines 1:1-Ausgleichstreffer gegen Friesen II wie der HSV mit 1:8 einging. Trotz dessen der sein Bestes gebende Matthias Sattler auf ungewohnter Position nicht enttäuschte, wirkte das Hainberger Defensivverhalten löchrig wie ein Schweizer Käse und bei 25 Minuten Spielzeit war ein Wechsler eindeutig zu wenig. Nach vorn spielte man ganz ansehnlich, nutzte aber von den zahlreichen Torgelegenheiten zu wenige. Zudem verletzte sich kurz vor Schluss Steffen Schulthes (Oberschenkelzerrung) und musste für den Sonntag absagen.

 

1. SG Friesen I 9/ 11:2

2. SG Friesen II 6/ 16:5

3. Hainberger SV AH 3/ 9:15

4. FSV Mohlsdorf 0/3:17

 

HSV-Aufstellung: Matthias Sattler, Sven Wolf, Frank Bernickel (2 Tore), Matthias Scharr, Mathias Strauß (3), Steffen Schulthes, Jörg Tittmann (4).

*************Das Highlight bei 50 Jahre HSV*************

23.06.2012, 15.00 Uhr: Hainberger SV AH - FC Carl Zeiss Jena Traditionsmannschaft 1:7 (0:2)

Jena läuft mit Hochkarätern und Legenden auf - Kapitän Irmscher führt Regie und Top-Sturm Reimann-Jovic und Weber macht 4 Tore

 

Unvergessliche Minuten für die Zuschauer und die aufgelaufenen Hainberger Detlef Wild (C), Lothar Ramisch, Peter Westphal, Sven Wolf, Uwe Birke, Sven Schmidt, Mathias Scharr, Stefan Seifert, Alexander Eisentraut, Dirk Bernickel, Frank Schmidt, Mathias Strauß, Uwe Neumeister, Michael Lippert, André Meckel, Steffen Schulthes und Betreuer Matthias Sattler.

Fotos: U.Schneider
Fotos: U.Schneider

Unvergessliche Minuten für die Zuschauer und die aufgelaufenen Hainberger Detlef Wild (C), Lothar Ramisch, Peter Westphal, Sven Wolf, Uwe Birke, Sven Schmidt, Matthias Scharr, Stefan Seifert, Alexander Eisentraut, Dirk Bernickel, Frank Schmidt, Mathias Strauß, Uwe Neumeister, Michael Lippert, André Meckel, Steffen Schulthes und Betreuer Matthias Sattler.

 

Bernd Stange kürt Elfmetertöter Detlef Wild zum Man of the match - Mathias Strauß erzielt per Kopf den HSV-Ehrentreffer

 

Ehrenanstoß durch Greizer Fußballlegende Otto Schlutter und GWG-GF Uwe Schneider

 

Referee-Team Silvio Höfer, Hendrik Heckel und Jürgen Mayerosch haben mit fairem Spiel keine Probleme, außer beim Lattenunterkantenknaller von Stefan Treitl als an die 500 zuschauenden Torschiedsrichter geteilter Meinung waren, ob der Ball auf oder hinter der Linie aufsprang

Tolle Besetzung des Traditionstteams: Ulrich Göhr, Henryk Lihsa, Mario Röser, Bernd Stange, Stefan Treitl, Greizer Fußballlegende Otto Schlutter, Harald Irmscher (C), vorn von links: Mike Schmidt,  Jens-Uwe Penzel, Heiko Weber, Miroslav Jovic, Veit Wohlfahrt und Christian Reimann. Es fehlt: Betreuer Günter Burkhardt.

Schon mit der Aufstellung zeigte die Jenaer Traditionsmannschaft, dass sie sich nicht lumpen lassen wollte. Dies beweisen die Meriten der einzelnen Spieler:

Im Tor Veit Wohlfahrt (42 Jahre/ ehemals VfB Pößneck und Blau-Weiß Neustadt, jetzt FSV Orlatal Langenorla).

Jens-Uwe Penzel (47/ jetzt Trainer des Verbandsligaaufsteigers Grün-Weiß Stadtroda, ehemals FC Carl Zeiss Jena und VfB Pößneck).

Bernd Stange (64; bis 31.12.2012 Nationaltrainer Weißrusslands, fügte dabei Frankreich in der EM-Quali 2010 zum Auftakt eine 0:1-Heimniederlage zu, Weltenbummler, zuvor als Nationaltrainer im krisengeschüttelten Irak, davor im Oman und von 1983-1988 der DDR, als Klubtrainer beim FC Carl Zeiss, wo er als Co-Trainer unter Hans Meyer begann, und später bei Hertha BSC, VfB Leipzig, Dnepr Dnepropetrowsk, Perth Glory [Australien] und führte Apollon Limassol auf Zypern in 1 ½ Jahren vom Abstiegsplatz 2006 zur Meisterschaft).

Ulrich Göhr (59/ 1 Nachwuchsländerspiel, Spieler bei Chemie Triptis, Carl-Zeiss Jena/ u.a. 9 Europacupspiele, Vorwärts Kamenz, Wismut Gera und Chemie Kahla, später Trainer in Kahla, bei TSV 1880 Gera-Zwötzen, FC Einheit Rudolstadt und VfB Pößneck).

Mario Röser (45/ 1 A-Länderspiel, 14 Juniorenländerspiele, 276 Pflichtspiele für Jena, zuvor Chemie Geraberg und zum Abschluss FC Thüringen Weida).

Henryk Lihsa (46/ Torhüter beim 1.FC Union Berlin, vorher bei Dynamo Eisleben und Rotation Berlin, später Bergmann-Borsig Berlin, 1.FC Schwedt, Wacker Nordhausen, Eintracht Sondershausen ,SV Südharz Walkenried und Grün-Weiß Wimmelburg; danach Trainer in Nordhausen, Wimmelburg, Blau-Weiß Neustadt, Naumburger BC, MSV Eisleben und aktuell 1.FC Weißenfels).

Harald Irmscher (66/ 41 Länderspiele/ 4 Tore, WM-Teilnehmer 1974, 12 Spiele Olympiaauswahl, Bronze bei Olympia 1972 in München, 11 Nachwuchsländerspiele; 282 Pflichtspiele, 44 Treffer für Jena, darunter 36 im EC und 4 Tore, spielte vorher für Aktivist Oelsnitz/ Erzg. und Sachsenring Zwickau, später für Wismut Gera und folgte Bernd Stange als Co-Trainer bei vielen Stationen).

Stefan Treitl (40/ 157 Spiele für den FCC, 36 Tore, auch Spieler für Motor Hermsdorf, SV 1910 Kahla und FC Rot-Weiß Erfurt, heute Leiter des Jenaer Nachwuchsleistungszentrums).

Miroslav Jovic (41/ Serbien, 148 Spiele, 51 Tore für Jena, zuvor Energie Cottbus, PAOK Saloniki und Radnicki Belgrad, heute Co-Trainer in Jena).

Heiko Weber (wird am 26.06. 47/ letzter Torschütze der DDR-Oberliga, spielte 302 mal für Jena und erzielte 72 Tore, 4 EC-Spiele, 2 Tore; nach 11 Jahren Carl Zeiss spielte er noch 2 Jahre für Preußen Münster und kam von Stahl Thale, war später Trainer in Weida, Jena, Cottbus, Aue und wieder Jena).

Christian Reimann (32/ noch Aktiver bei Grün-Weiß Stadtroda, trug zum diesjährigen Aufstieg in die Verbandsliga mit 21 Toren maßgeblich bei, davor Jena, Red Bull Leipzig, 1.FC Magdeburg - lt. eigener Aussage ob der sensationellen Fans seine schönste Zeit, FC Sachsen Leipzig, 20 Tore (1 Saison), VFC Plauen, 47 Tore (2 ½ Jahre), VfB Pößneck, Schott Jena und Stadtroda).

Mike Schmidt (45/ seit Jahren für das Traditionsteam aktiv).

Unvergesslich für die Zuschauer und besonders die eingesetzten Spieler - Begegnung wird vor über 500 Zuschauern zum erhofften Highlight des 50-jährigen Vereinsjubiläums und Hainberger Wohngebietsf

Vor Spielbeginn gratulierten der OTFB-Vorsitzende Manfred Lindenberg, der Vorsitzende des neuen KFA Ostthüringen Bernd Hübschmann und der langjährige Vorsitzende des Greizer KFA Vereinspräsident Karl-Heinz Birke zum Vereinsjubiläum. Trainer Uwe Birke verabschiedete danach den mehr als 20 Jahre für den HSV Aktiven Steffen Meinhardt, der mehr als 160 Tore für den Verein erzielte. Otto Schlutter und Uwe Schneider führten den Ehrenanstoß aus. Damit konnte die größte Greizer Fußballlegende in dieses Highlight ebenso eingebunden werden, wie der Geschäftsführer der GWG eG, der durch sein Engagement diese Veranstaltung erst ermöglichte.

 

Mit dem Anpfiff übernahm Jena, geführt vom 74-er WM-Teilnehmer und Kapitän Harald Irmscher, das Zepter und setzte sich in der Hainberger Hälfte fest. Erste Chancen ergaben sich für Röser, der erst per Kopf und dann mit sattem Schuss knapp das Gehäuse verfehlte. Auch Jovic und Reimann stellten Detlef Wild vor erste Herausforderungen. Doch noch hielten die unermüdlich kämpfenden Hainberger Abwehrrecken Ramisch, Westphal, Birke und Wolf stand. Nach einem Eckenfestival erzielte dann aber Stefan Treitl in der 17. Minute mit straffem Schuss zum 1:0 die erwartete Führung. Nun endlich wurde auch der HSV mutiger und konnte mit gutem Kurzpassspiel, teils per Hacke sich ab und an aus der eigenen Hälfte lösen und Dirk Bernickel deutete seine spielerischen Qualitäten und Gefährlichkeit an. Aber nach schönem Strafraumzuspiel erhöhte Miro Jovic in Minute 25 auf 2:0. Mario Röser, Heiko Weber, Christian Reimann, Miro Jovic und Stefan Treitl sorgten immer wieder für Alarmstimmung im Hainberger Strafraum. Hainberg kam zur ersten Ecke und wenig später nach einem toll vorgetragenen Konter nach einer schönen Spielverlagerung auf die rechte Seite zu Matthias Scharr zur ersten großen Möglichkeit, als dieser aus 17 Metern per Pike nur um Zentimeter verfehlte. Das offensive Mittelfeldspiel der Jenenser hatte dann schon etwas vom spanischen Tici-Taca. Es machte sichtlich Spaß zuzuschauen. Aber auch die Hainberger kombinierten über Meckel, Scharr, Seifert, beide Schmidts im Schmidteinander, Lippert, Bernickel und Eisentraut recht ansehnlich, nur fehlte vorerst noch das perfekte Zuspiel in die Spitze. Detlef Wild entschärfte bis zur Pause alle weiteren Möglichkeiten des FCC, bei dem auch die Freude im Vordergrund stand und nicht das Abschlachten des Gastgebers als Ziel ausgegeben wurde. Nach 35 Minuten hatte sich der mit den zwei Spielern Frank Schmidt und Alexander Eisentraut von Blau-Weiß 90 Greiz, mit dem über die Freiluftsaison seit Jahren eine Spielgemeinschaft gebildet wird, ergänzte HSV achtbar 0:2 in die Halbzeitpause gerettet. Über das gesamte Spiel wurde die Begegnung durch Kommentare über den Äther aufgelockert, was zur Erheiterung auf dem Spielfeld und den Rängen beitrug.

 

In der zweiten Hälfte wogte die Begegnung schon etwas mehr hin und her, ohne dass sich an der Überlegenheit des Prominententeams etwas änderte. Detlef Wild sprang katzenmäßig auf der Linie hin und her und entschärfte reihenweise gute Abschlüsse von Jovic, Reimann, Weber und Treitl. Sensationell wie er mehrere Bälle noch von der Linie um den Pfosten bugsierte. Es blieb ein kurzweiliger Kick, bei dem selbst der 66-jährige Oldie des Tages, Harald Irmscher, mal aus 18 Metern abzog, worauf Bernd Stange scherzte, dass im Alter die Schusskraft wohl doch etwas nachlassen würde. Nach 49 Minuten belohnte sich der engagiert aufspielende Mario Röser mit fulminantem Abschluss und dem 3:0. Dann schlug den Alten Herren des HSV die Gunst der Stunde. Dirk Bernickel war zwar nach schönem Solo nicht zum Abschluss gekommen, flankte dann aber butterweich in den Rücken der Jenaer Abwehr, wo von den drei freistehenden Hainbergern Mathias Strauß so vehement köpfte, dass Keeper Wohlfahrt zwar noch an das Spielgerät kam, den Einschlag im Tor zum Anschlusstreffer aber nicht verhindern konnte. Da war der Jubel groß. Nun zog Jena nochmals an. Der sich zurückhaltende Christian Reimann (21 Tore in der Landesklassensaison für Stadtroda) legte sich voll in seinen Schuss und ließ Detlef Wild keine Chance als er per Seitfallzieher vollendete. Ansonsten zeigte er aber beim Bälle An- und Herunternehmen seine technischen Fähigkeiten. Jovic drehte sich mehrmals wie ein Kreisel im Gastgeberstrafraum, blieb dann aber spätestens am fünften Hainberger hängen. Alle Jenaer gaben Kostproben ihres Könnens Hainberg hatte nach Kontern große Möglichkeiten, doch Uwe Neumeister und Steffen Schulthes verstolperten vor Aufregung dreimal freistehend vor Wohlfahrt, obwohl die Bälle auch mit Nervenstärke nicht einfach zu kontrollieren gewesen wären. Als Peter Westphal Miro Jovic im Strafraum umriss, zeigte Referee Silvio Höfer auf den Punkt. Ulli Göhr machte dann Detlef Wild endgültig zum Helden, als er die Kugel nicht platziert genug flach in die Arme des Torwarts schoss. Heiko Weber, der nun immer wieder über den rechten Flügel Betrieb machte erhöhte in der 63. Minute auf 5:1. Nur 120 Sekunden darauf traf Miro Jovic zum zweiten Mal aus sechs Metern. Auf der Gegenseite hätte Dirk Bernickel fast seinen verdienten Treffer erzielt, scheiterte aber aus der Distanz am rechten Pfosten. Frank Schmidt hatte nach 20 Metern Laufduell mit Penzel auch genug und schoss aus 25 Metern in die Arme des Keepers. Dann eine Situation, die die Diskussionen um die Torlinientechnik, das Hawk-Eye, den Chip im Ball, den Videobeweis oder Torrichter wieder entfachte. Stefan Treitl jagte den Ball an die Lattenunterkante des Gastgebertores. Selbst gut 500 Torrichter waren danach geteilter Meinung, ob der Ball hinter der Linie aufkam oder die Kreide auf der Torlinie doch etwas aufstob. Dann machte es Jens-Uwe Penzel ganz sicher als er bei 30 Metern nicht angegriffen wurde und nach fünf Metern Anlauf per fulminanten Abschluss ins linke Toreck in der letzten Minute den Endstand herstellte. Für jeden Hainberger, obwohl das Spiel jeden an seine Grenzen führte, bleiben die Momente unvergesslich, wenn man von Stange, Göhr, Lihsa, Mike Schmidt, Weber & Co umspielt und manchmal auch angespielt wurde. Alle Anwesenden sahen eine interessante und sehenswerte Partie, bei der jeder Zuschauer auf seine Kosten kam. In Anbetracht der aufkommenden Hitze kam dann der Schlusspfiff auch zur rechten Zeit, direkt nach dem siebten Jenaer Tor. Nach dem Spiel zeigten sich die Gäste sehr umgänglich, standen für Erinnerungsfotos bereit und plauschten mit Zuschauern und der Heimmannschaft. Da an diesem Tag auch alles andere klappte, wurde das Vereinsfest zu einem denkwürdigen Highlight. Man sah nur strahlende Gesichter, auch wenn gern noch andere mitgekickt hätten. Zum nächsten Vereinsfest steht wieder die erste Mannschaft im Mittelpunkt, da die meisten vom Team diesmal als fleißige Helfer die Verpflegung der Zuschauer und Gäste sicherstellten. Danach klang ein äußerst gelungener Tag nach Auszeichnungen und Gratulationen durch die Landrätin Martina Schweinsburg und Kreissportbundchef Uwe Jahn mit der Diskothek N-Projekt gesellig aus.

02.06.2012, 10.00 Uhr: SG Blau-Weiß 90 Greiz/ Hainberger SV - SG Hohndorfer SV/ SV 60 Untergrochlitz/ VSG Cossengrün 0:1 (0:0)

In mäßigem Spiel setzt sich der Gast kurz vor Schluss durch

Zum verspäteten Saisonauftakt (Einige waren ja schon im Mai in Steinpleis aktiv) empfing die SG mit den Vogtländischen Oberländern gleich einen gewichtigen Brocken. Gab es in den letzten Jahren zumeist klare Vorteile für den Gegner, konnten die Greizer Oldies die Begegnung diesmal lange offen gestalten. Auf dem feuchten Rasen wurde das Spielgerät für die Alten Herren meist zu schnell. Erfreut konnte festgestellt werden, dass 17 Aktive zur Verfügung standen. Die Sportfreunde Pohle und Tittmann verzichteten aufgrund des Mangels an dieser Trikotmenge auf ihren Einsatz, wobei wegen des späteren gesundheitlichen Ausscheidens von Detlef Wild Wolfgang Pohle noch auf der ungewohnten Torwartposition zum Einsatz kam.

 

Die erste Chance hatte Ulf Mehlhorn für die Gäste, zirkelte aber den Ball aus 14 Metern freistehend am Dreiangel vorbei. Bei den Gastgebern fehlte noch das Zusammenspiel, doch Dirk Bernickel kam zu vier guten und gefährlichen Abschlüssen, wobei er nur knapp das Tor verfehlte. Ein abgefälschter Distanzschuss von Alexander Eisentraut senkte sich knapp hinter der Latte des Gästetores. Detlef Wild musste dreimal bei Distanzschüssen eingreifen und konnte seine Klasse unter Beweis stellen. Nach der ausgeglichenen ersten Hälfte, entwickelte sich der zweite Abschnitt zu einer Dauerdruckangelegenheit, weil die guten Kontermöglichkeiten der Gastgeber durch den fehlenden guten finalen Pass nicht mehr zu echten Torchancen gebracht wurden. Auch die Gäste erspielten, geführt von Hampel und Kuderer, kaum große Möglichkeiten. Knappe zehn Minuten vor Schluss stolperte ein Hohndorfer Angreifer im Fünfmeterraum im dritten Versuch den Ball an Wolfgang Pohle vorbei zum entscheidenden Treffer. Insgesamt ein Auftakt, der defensiv ganz ordentlich aussah, aber Verbesserungen im Offensiv- und vor allem Zusammenspiel sind für erste Erfolge unabdingbar.

 

SG: Detlef Wild (Wolfgang Pohle), Sven Schmidt, Andreas Schumann (A. Eisentraut), Sven Wolf, Lutz Zschögner, Frank Schmidt (Michael Hunger), André Meckel, Dirk Bernickel, Michael Lippert (Ronny Seifert), Alexander Eisentraut (Uwe Neumeister), Lutz Baldauf (Uwe Birke).

25.02.2012, 09.00 Uhr, Turnhalle Schulstraße Lengenfeld, Turnier der VSG Weißensand

Trotz offensivstarkerAuftritte gelingt aufgrund von Defensivfehlern die mögliche Pokalverteidigung nicht – Einzelauszeichnungen des Turnieres gehen an Dirk Bernickel

Es sollte eigentlich ein Großkampftag der Alten Herren werden. Neben diesem Turnier hätte eigentlich ein zweites AH-Team des HSV bei Blau-Weiß antreten sollen. Am Ende konnte man nur Dank der kurzfristigen Zusagen vom nachmittags seinen Geburtstag feiernden Christian Paul, Jürgen Mayerosch und Frank Bernickel wenigstens hier in Lengenfeld teilnehmen und musste leider bei Blau-Weiß absagen. Die verletzten Matthias Sattler, Uwe Vogel und Steffen Schulthes sowie erkrankten Matthias Scharr und Uwe Neumeister bekamen mit dem derzeit stark aufspielenden Sven Schmidt wegen einer Zerrung negativ Verstärkung. Durch die Absage von Andreas Schumann stand aus der Vorjahrssiegermannschaft nur Jörg Tittmann zur Verfügung. Dafür nahmen mit dem sehr gut aufgelegten Dirk Bernickel, Oldie Michael Lippert und dem derzeit ein Riesencomeback startenden Detlef Wild wertvolle Spieler teil. Das Turnier mit sechs Teams wurde im Modus Jeder-gegen-Jeden ausgespielt.

Im ersten Turnierspiel trafen die Alten Herren des HSV auf die Kumpels von der SG Friesen, die verständlicher Weise der Greizer Bitte um Abgabe ihres Spriritus Rector André Meckel nicht nachkamen. Der HSV bestürmte das gegnerische Tor, fing sich aber beim ersten Friesener Angriff den Gegentreffer ein. Nachdem Dirk Bernickel den Ausgleich erzielte berannten die Hainberger weiter, aber zunehmend kopfloser das gegnerische Tor. Friesen hate per Konter sogar die besseren Möglichkeiten. Lippi und Dirk liefen sich fest oder scheiterten mit Einzelaktionen, während Detlef dank starker Paraden nur einmal ohne Abwehrmöglichkeit blieb, so dass die clevereren Friesener die Partie verdient mit 2:1 gewannen.

Der zweite HSV-Gegner waren die gastgebenden Vereinigten Sportgemeinschaften 1976 Weißensand. Trotz deren Verstärkung durch drei Spieler ihrer ersten Mannschaft konnten die Ausrichter nur bei ihren beiden letzten Turnierauftritten gegen Mohlsdorf und Werdau an Punkten schnuppern, sündigten aber dermaßen im Abschluss, so dass sie am Ende mit leeren Händen dastanden. Hainberg wurde durch die Gastgeber kaum vor Probleme gestellt. Zwei schnelle Tore von Dirk sorgten für die deutliche Führung, die Bruder Frank nach Dirk-Zuspiel sogar noch ausbauen konnte. Eine Unaufmerksamkeit in der Abwehr bescherte den gegnerischen Anschlusstreffer. Nach toller Einzelleistung stellte Dirk den alten Abstand und zugleich Endstand her. Da Weißensand zuvor gegen Limbach mit 0:3 und danach gegen Friesen sogar 1:5 unterlag, sollte dieser Sieg noch relativ bedeutungslos sein.

Der dritte Turniergegner der Greizer waren die Hobby-Holzer des SV Sachens 90 aus Werdau. Die Führung erzielte Dirk nach Anspiel von Jörg Tittmann. Wenig später legte dann Dirk umgekehrt auf. Als Dirk zum 3:0 traf, schien die Begegnung entschieden. Zwei Unaufmerksamkeiten ließen den Gegner in den letzten drei Minuten noch auf 2:3 herankommen. Nach drei Spielen lag der HSV hinter Mohlsorf (schon 9 Zähler) und Friesen (auch 6 Punkte) auf Platz 3.

Als nächstes ging es gegen die technisch beschlagenen Kicker der SG Limbach und die Alten Herren des Hainberger SV machten ihr bestes Turnierspiel. Diesmal wurden dem Gegner nur wenige Möglichkeiten geboten, die dann eine Beute des guten Detlef Wild waren. Aus einer gesicherten Defensive dominierten die Gelb-Roten die Limbacher und trugen Angriff auf Angriff vor. Nach tollem Anspiel von Dirk nutzte Lippi seine Chance freistehend zu einem unhaltbaren Abschluss ins lange Eck. Nachdem sich Paule über die rechte Seite durchgetankt hatte, bediente er mustergültig den zentral freistehenden Jörg, der nur noch den Fuß hinhalten musste. Zwei Treffer des stark aufspielenden Dirk führten zum 4:0-Endstand.

Damit hatte sich der HSV gegen die bis dato ausnahmslos siegreichen Mohlsdorfer in eine quasi Endspielsituation gebracht, wobei dem Gegner und nicht dem HSV ein Unentschieden genügt hätte. Hainberg rannte an und nutzte erste Möglichkeiten nicht. Mohlsdorf hielt den Hainberger Angriffen stand und als Tittmann einen Konter einen Schritt zu spät nicht unterband, gelang Mohlsdorf die Führung. Nach einem Eindribbeln des FSV schliefen Taube und Paule und der wiederum freistehende Mohlsdorfer schien den Turniersieg mit dem 2:0 schon zu sichern. Doch der HSV griff nun vehement an und brachte die FSV-Defensive ins Wackeln. Paule und Lippi schossen jeweils von halbrechts ins linke lange Eck ein. So blieben noch vier Minuten für einen Hainberger Turniersieg, den der nächste Treffer beschert hatte. Nur Lippi dachte, dass dieses 2:2 schon reichen würde und spielte Zeit, wozu ihm die nur noch rausschlagenden Mohlsdorfer reichlich Gelegenheit gaben. Alle anderen riefen nach und warteten in der Offensive vergebens auf das entscheidende Anspiel des stoisch zurück und quer spielenden, sowie den Ball ins Aus lassenden Micha. Nach dem Abpfiff wurde er erst seines Rechenfehlers bewusst und die Mannschaft hatte ebenso wie die Gegner noch heftig was zu lachen. So wurde Mohlsdorf aufgrund der besseren taktischen Disziplin verdient Turniersieger und Lippi schaute immer noch verdutzt.

C) Hompage VSG Weißensand
C) Hompage VSG Weißensand

Okay, Platz Zwei war auch ganz in Ordnung, zumal der mit acht Treffern erfolgreichste Turnierschütze Dirk Bernickel neben dem Pokal für den Besten Torjäger durch die Wahl der anderen Mannschaften auch den Pokal für den Besten Spieler erhielt. Detlef konnte in seinem dritten Turnier nach seinem Comeback erstmals nicht Bester Goalkeeper werden, da dieser nicht ausgelobt wurde. Alles in Allem wieder ein erfolgreicher und guter HSV-Auftritt des offensivstärksten Turnierteams. Durch unnötige Defensivfehler hatte man den möglichen Turniersieg verspielt. In der diesjährigen Hallensaison steht nun nur noch am 24.03. das Turnier der SG Friesen in Reichenbach aus. Aber aufgrund der Erkrankungen und Verletzungen kann es schwer werden, dort ein Team zu stellen.

Aufstellung: Detlef Wild, Jürgen Mayerosch, Christian Paul (1 Tor), Frank Bernickel (1), Michael Lippert (2), Dirk Bernickel (8), Jörg Tittmann (2).

Die Resultate im Einzelnen:
Hainberger SV – SG Friesen 1:2; 1:1 Dirk Bernickel
FSV Mohlsdorf - Hobby Holzer Werdau 3:2; VSG Weißensand - SG Limbach 0:3; SG Friesen - FSV Mohlsdorf 0:1
Hainberger SV - VSG Weißensand 4:1; 1:0, 2:0 und 4:1 Dirk Bernickel, 3:0 Frank Bernickel
Hobby Holzer Werdau - SG Limbach 2:1, VSG Weißensand - SG Friesen 1:5
Hainberger SV - Hobby Holzer Werdau 3:2; 1:0, 3:0 je Dirk Bernickel, 2:0 Jörg Tittmann
SG Limbach - FSV Mohlsdorf 0:2; SG Friesen - Hobby Holzer Werdau 3:2
SG Limbach - Hainberger SV 0:4; 0:1 Michael Lippert, 0:2 Jörg Tittmann, 0:3 und 0:4 Dirk Bernickel
FSV Mohlsdorf - VSG Weißensand 2:1; SG Limbach - SG Friesen 2:1
Hainberger SV - FSV Mohlsdorf 2:2; 1:2 Christian Paul, 2:2 Michael Lippert
Hobbby Holzer Werdau - VSG Weißensand 2:1

Endstand:
1. FSV Mohlsdorf    13 Punkte/ 10:5 Tore
2. Hainberger SV    10/ 14: 7 Tore
3. SG Friesen    9/ 11: 7
4. Hobby Holzer Werdau    6/ 10:11
5. SG Limbach    6/ 6:9
6. VSG Weißensand    0/ 4:16.

C) Hompage VSG Weißensand
C) Hompage VSG Weißensand

12.02.2012, 09.00 Uhr, Turnhalle am Ulf-Merbold-Gymnasium, Altherrenturnier des Greizer SV

Guter vierter Turnierplatz in sehr ausgeglichenem Turnier - Detlef Wild wird nach seinem Comeback auch bei seiner zweiten Turnierteilnahme verdient zum Besten Torwart gewählt

Mit nur einem Wechselspieler konnten die Hainberger zu den sechs Spielen des Turniers antreten. Alle anderen teilnehmenden Teams hatten zum Teil deutlich mehr Personal an Bord. Durch die Verstärkung mit Spielern aus dem Kader der Regionalklassenmannschaft war nominell die SG Daßlitz/ Langenwetzendorf klar favorisiert. Spielerisch schlugen die beiden Geraer Teams vom Lusaner SC und dem 1:FC die feinste Klinge. Der Greizer SV, bis dato stets mit starken AH-Auftritten, kam bei drei Niederlagen nur zu drei Unentschieden und belegte als guter Gastgeber den 7. und letzten Tagesplatz. Insgesamt zeigen die neun Unentschieden in den ersten 15 Turnierspielen die große Ausgeglichenheit der angetretenen Mannschaften. Die letzten sechs Begegnungen sahen auch nur ein klares Resultat, ansonsten aber jeweils einen knappen Sieger.

Hainberg traf in seinem ersten Spiel auf die Kumpels von Blau-Weiß. Die waren wohl noch nicht so richtig da und dank dem ersten Tor von Sven Schmidt und zwei Treffern von Michael Lippert hatte der HSV einen auch in der Höhe verdienten Auftaktsieg eingefahren. Zuvor war der Gastgeber dem Lusaner SC mit 0:2 unterlegen. Anschließend trennte sich der Turnierfavorit von der SG Hohndorf/ Untergrochlitz ebenso 1:1 wie im darauf folgenden Spiel zwischen dem Greizer SV und dem 1:FC Gera mit dem SG 1.FC/ Chemie Greiz-Trainer Dietmar Sengewald. Der HSV stand in der nächsten Begegnung dem Lusaner SC gegenüber. Die Neubautengeraer standen gut und ließen das Spielgerät gut laufen. Hainberg kam nur zu zwei Möglichkeiten. Auf der anderen Seite ließ Detlef Wild mit zwei Glanzparaden sein Können aufblitzen. Es blieb bei einem torlosen Remis.

Nachdem Daßlitz/ Langenwetzendorf die Herrenreuther mit 3:1 und der 1.FCGera die AH Hohndorf/ Untergrochlitz mit 4:1 bezwungen hatten, musste der HSV gegen den Greizer SV antreten. In der diesjährigen Hallensaison hatten die Aubachtaler die Hainberger noch nicht schlagen können. Dank Detlef Wild, der dickste Chancen des Gegners entschärfte konnte die Null gehalten werden. Vorn vergaben Andreas Schumann, Michael Lippert, Lothar Ramisch, Sven Schmidt und Jörg Tittmann ihre Möglichkeiten.

Blau-Weiß wurde nun wach und schlug überraschend den bis dahin mitführenden Lusaner SC mit 2:0. 1.FC Gera 03 und SG Daßlitz/ Langenwetzendorf trennten sich 2:2. Nach zehn Turnierspielen waren die Hainberger mit gleicher Tordifferenz, aber vier weniger erzielten Treffern noch Zweiter im Klassement hinter Gera 03. Nun machte sich aber der Kräfteverschleiß bemerkbar. Den manchmal unsicher wirkenden Keeper des Mixteams aus dem Oberland und Untergrochlitz konnte man nicht in Bedrängnis bringen. Zwischenzeitlich gelang zwar der Ausgleich zum 1:1, aber nachlassende taktische Disziplin und weniger Laufbereitschaft sowie Laufvermögen führten zum zweiten Gegentreffer und damit der ersten Niederlage.

Anschließend trennten sich Blau-Weiß und Greizer SV 1:1. Torreich ging es zwischen Lusaner SC und Daßlitz/ Langenwetzendorf zu. Am Ende hieß es 3:3 und der Turnierfavorit hatte mal wieder ein Führung verspielt. Nun traf Hainberg auf die bis dahin auf Platz 1 stehenden AH des 1.FC Gera 03. Nach dem Rückstand bäumten sich die HSV’ler noch mal mächtig auf. Ein schöner direkter Spielzug über Schmidt, Ramisch und Tittmann führte zum Ausgleich. Dann setzte Lothar Ramisch per Distanzschuss das 2:1 ins Netz. Eine Unkonzentriertheit führte leiden noch zum unnötigen Ausgleich. Das letzte Unentschieden des Tages zwischen Hohndorf/ Untergrochlitz und Blau-Weiß sah keine Treffer. Daßlitz/ Langenwetzendorf schlug den Greizer SV glücklich mit 2:1. Im Geraer Duell blieb der 1.FC mit 2:1 in einem ausgeglichenen Spiel mit Petrus im Bunde.

Der HSV beendete gegen Daßlitz/ Langenwetzendorf seinen Turnierauftritt. Sven „Zwirni“ Schmidt schoss die Greizer gar in Führung. Detlef Wild schien schon unüberwindlich, doch dann kamen die Ahm-Realos vom Hainberg den teils deutlich jüngeren Gegnern gar nicht mehr hinterher und bekamen dies doch noch mit einer 1:2-Niederlage quittiert. Ein guter Auftritt. Hätten noch zwei, drei Spieler zur Verfügung gestanden, wäre trotz des guten vierten Platzes noch deutlich mehr möglich gewesen. Gute Besserung an den erkrankten Matthias Scharr. Daran merken wir, dass wir zu den Alten Herren gehören. Die Krankenhausaufenthalte und die Zipperlein häufen sich leider. Am Ende blieb dem HSV eine ordentliche Leistung zu konstatieren, wobei ein teils phänomal haltender Detlef Wild den größten Anteil hatte. Diesem fehlte dann nur eine Stimme an einer 100-Prozent-Wahl zum Besten Keeper des Turniers, der er zweifellos war. Nach dem letzten HSV-Spiel gewann Hohndorf/ Untergrochlitz mit 4:0 gegen den Greizer SV und den Lusaner SC mit 3:2, wodurch die SG noch klar am HSV vorbei zog. Gera 03 besiegte Blau-Weiß mit Mühe 1:0, brauchte aber das Tor zum verdienten Turniersieg. Hainberg schloss das Turnier zumindest als das am besten platzierte Greizer Team ab.

Aufstellung: Detlef Wild (Bester Turniertorhüter); Lothar Ramisch (2 Tore), Sven Schmidt (2 Tore), Michael Lippert (2 Tore), Andreas Schumann und Jörg Tittmann (1 Tor). Mannschaftsleiter: Matthias Sattler.

Abschlusstabelle:
1. 1.FC Gera 03                        12 Punkte/ 12:7 Tore
2. SG TSV 1905 Daßlitz/ TSV 1872 Langenwetzendorf    12/ 13:9
3. SG Hohndorfer SV/ SV 60 Untergrochlitz        11/ 11:8
4. Hainberger SV                         6/ 7:6
5. Lusaner SC                             5/ 8:10
6. SV Blau-Weiß 90 Greiz                     5/ 4:8
7. Greizer SV                             3/ 3:10.

28.01.2012, 08.30 – 13.00 Uhr, Turnhalle am Ulf-Merbold-Gymnasium: Turnier des Hainberger SV

Alte Herren setzen sich als Ausrichter beim eigenen Turnier dank einer starken Mannschaft und einer überragenden Leistung von Dirk Bernickel durch

Dazu war aber auch ein Quäntchen Glück notwendig, da die Siege im Halbfinale und im Endspiel erst nach 9-m-Schießen erzielt wurden. Dort zeigten sich Dirk Bernickel und Andreas Schumann treffsicher. Hinzu kam ein glänzend aufgelegter Detlef Wild im Kasten, der insgesamt vier Neunmeter entschärfen konnte. Ein rundum erfolgreiches Turnier für die Alten Herren des HSV, da neben dem Turniersieg auch die Einzelauszeichnungen für den besten Torschützen Dirk Bernickel, der zugleich auch bester Turnierspieler war und den besten Torhüter Detlef Wild an Hainberger gingen.

Die Sieger (hinten von links): Andreas Schumann, Uwe Birke, Detlef Wild, Dirk Bernickel, Sven Schmidt, (vorn v.l.): M ichael Lippert, Peter Westphal, Aaron Birke, Lothar Ramisch. Es fehlen: Matthias Sattler (Betreuer), Jörg Tittmann.
Die Sieger (hinten von links): Andreas Schumann, Uwe Birke, Detlef Wild, Dirk Bernickel, Sven Schmidt, (vorn v.l.): M ichael Lippert, Peter Westphal, Aaron Birke, Lothar Ramisch. Es fehlen: Matthias Sattler (Betreuer), Jörg Tittmann.

Früh halb Neun trafen in der ersten Auseinandersetzung zwischen dem Greizer SV und dem Elsterberger BC zwei Turniermitfavoriten aufeinander, die die Aubachtaler deutlich mit 4:1 für sich entscheiden konnten. Danach traten ebenfalls in der Gruppe A der FSV Treuen und die Gastgeber gegeneinander an. Der HSV vergab zahlreiche Möglichkeiten, konnte aber am Ende mit dem 3:3 nach jeweiligen Rückständen noch zufrieden sein. In der zweiten Gruppe schenkten die stark aufspielenden Friesener gegen die gut besetzten Alten Herren vom 1.FC Greiz einen 2:0-Vorsprung noch her und verloren mit 2:3. Der Hohndorfer SV unterlag dem SV Blau-Weiß 90 überraschend deutlich mit 0:2.

Der Elsterberger BC fand gegen die Hainberger nie ins Spiel und bekam den überragenden Dirk Bernickel in keiner Phase in den Griff. Der Gastgeber siegte so überraschend deutlich mit 4:0. Das eingespielte und ausgeglichen besetzte Team des FSV Treuen bezwang im Anschluss in einer spannenden Begegnung den Greizer SV mit 2:1. Blau-Weiß rang in einer spannenden Partie die SG Friesen mit 3:2 nieder und der 1.FC Greiz gab den Hohndorfern mit 2:0 das Nachsehen. Beide Gewinner waren damit schon für die Halbfinals qualifiziert.

In Gruppe A wurde es noch mal richtig spannend. Nachdem die Elsterberger das vogtländische Duell gegen Treuen mit 2:1 gewannen, musste die Begegnung der alten Rivalen Greizer SV und Hainberg den Ausschlag über die Platzierung in der Gruppe geben. Mit Glück und Geschick, einer starken Defensive um Lothar Ramisch, Sven Schmidt und Uwe Birke, setzten sich die Gastgeber in einem umkämpften Spiel mit 3:1 durch. Somit standen der HSV und die Treuener im Halbfinale. Der 1.FC Greiz sicherte sich mit einem 1:0 gegen Blau-Weiß Platz 1 in Gruppe B. Hohndorf belegte dort den dritten Platz, da sie die Friesener deutlich mit 4:1 bezwangen.

Im Spiel um Platz 7 behielten die Elsterberger gegen Friesen klar mit 3:0 die Oberhand. Im ersten Halbfinale schenkten die Hainberger die 1:0-Führung durch ungünstige Wechsel hin und hatten Glück, dass zum Ende der Begegnung Blau-Weiß nicht mehr der 2:1-Siegtreffer gelang. Im spannenden 9-m-Schießen verwandelten Bernickel und Schumann für den Gastgeber sicher. Entscheidend für den Finaleinzug war dann aber die Glanzparade von Detlef Wild beim platziert getretenen Neuner von Ralf Körner, so dass der HSV das Glücksschießen mit 2:1 gewann. Im anderen Halbfinale setzte sich der 1.FC klar mit 2:0 gegen den FSV Treuen durch. Platz 5 erspielte sich der starke Greizer SV mit einem klaren 7:1 gegen den Hohndorfer SV. Den Pokal für den dritten Platz holten sich mit demselben Resultat die Treuener gegen ausgepumpte Blau-Weiße. Im Finale konnten die Routiniers vom 1.FC um Jürgen Bauch schnell einen 2:0-Vorsprung erzielen. Dirk Bernickel verkürzte, worauf der FC den alten Abstand wiederherstellte. Mit einem Kraftakt und zwei Distanzschüssen von Sven Schmidt und dem gerade 51 Jahre alt gewordenen Michael Lippert kamen die Hainberger doch noch zum Ausgleich, so dass der Turniersieg im Neunmeterschießen zu entscheiden war. Detlef Wild hielt zwei Bälle, während Schumann und Bernickel wieder sicher verwandeln konnten. Das 2:1 im Ausschießen bedeutete den umjubelten Turniersieg des Gastgebers.

Ein großes Dankeschön an den alleinigen Schiedsrichter Karl-Heinz Stark sowie die das Turnier leitenden Manfred Köth, Manfred Reinwarth und Vereinspräsidenten Karl-Heinz Birke.

Endplatzierungen:
1.Hainberger SV
2. 1.FC Greiz
3.FSV Treuen
4.SV Blau-Weiß 90 Greiz
5. Greizer SV
6. Hohndorfer SV
7. Elsterberger BC
8. SG Friesen.

HSV: Detlef Wild, André Kind, Lothar Ramisch, Sven Schmidt, Uwe Birke, Andreas Schumann, Dirk Bernickel (Torschützenkönig mit 8 Treffern), Michael Lippert, Peter Westphal und Jörg Tittmann. Betreuer: Matthias Sattler. Beste Genesungswünsche an die fehlenden Mathias Scharr und Uwe Neumeister.

Mit gutem Auftritt erspielen die Alten Herren des HSV zur Stadtmeisterschaft den zweiten Platz

Vier Oldiemannschaften spielten am 10.12.2011 die Greizer Stadtmeisterschaft aus. Neben den beiden Favoriten, Dauersieger 1.FC Greiz und dem amtierenden Stadtmeister Greizer SV traten die Teams der Großfeldspielgemeinschaft von Blau-Weiß und dem HSV wie immer in der Halle getrennt an. Der SV Untergrochlitz ist ja schon seit Jahren leider nicht vertreten. So spielten die vier Teams in einer Doppelrunde den neuen Stadtmeister aus. Der HSV wollte diesmal nicht den letzten Platz belegen. Da man zahlenmäßig gut besetzt war, kamen die Hainberger dem blau-weißen Wunsch nach einem Spieler entgegen, so dass Schalke-Fan Uwe Neumeister in den geliebten Vereinsfarben auflaufen konnte. Ohne Ralf Körner, Rainer Schmiedel und den verletzten Ronny Poltsch sollte es für die Herrenreuther in dieser Besetzung eine Mission Impossible werden. Auch der Greizer SV hatte nur einen Wechsler, zudem verletzte sich Guido Krakau gleich in seinem ersten Einsatz. Im ersten Spiel gewann der GSV gegen Blau-Weiß. Dann trat der HSV gegen den FC an. Unaufmerksamkeiten ließen den Favoriten auf 3:0 davonziehen, ehe Lothar Ramisch mit zwei schönen Distanzschüssen bis auf 2:3 verkürzen konnte. Dabei blieb es. Nachdem sich der FC gegen Blau-Weiß durchgesetzt hatte, spielten die Hainberger gegen den Greizer SV. André Kind hielt überragend und musste nur den zwischenzeitlichen Ausgleich hinnehmen. Schöne Tore von André Meckel und Jörg Tittmann sorgten für den 2:1-Sieg. Glück für den HSV, dass es kurz vor Schluss des Spiels nach einem Foul keinen Neunmeter gab und der Freistoßpfiff den erzielten GSV-Treffer unterband. Der Greizer SV hatte den FC am Rand einer Niederlage, doch die Mannen vom Tempelwald glichen dank Goalgetter Mario Himmer (11 Turniertore) noch zum 3:3 aus. Souverän besiegten dann die Hainberger durch Tore von Ramisch (3), Meckel, Lippert (2), Tittmann (per Hacke nach Hackendoppelpass) und Schumann die sonstigen Spielkameraden von Blau-Weiß mit 7:0. Durch Pressing kam der Gegner nie zur Entfaltung. Die zweite Runde verlief resultatsmäßig sehr ähnlich. Der Greizer SV besiegte Blau-Weiß deutlich. Hainberg hatte gute Chancen gegen den FC, aber Lippert, Meckel, Ramisch und Tittmann scheiterten an Kriegelstein. Der FC hingegen spielte effektiv und gewann deutlich mit 3:0. da man bei den jeweiligen Abschlüssen nur ungenügend gestört hatte. Selbst der Greizer Galionsfußballer Jürgen Bähringer verwandelte sicher aus der Distanz. Danach ging es für Hainberg gegen den Greizer SV. Lothar Ramisch und André Meckel trafen zum zwischenzeitlichen 2:0. Nach Jörg Kattlers Verletzung kurz vor dem zweiten Treffer spielte Hainberg in Überzahl, erzielte durch Tittmann das 3:1 und ließ den GSv zweimal zum Anschluss kommen. Das 3:2 bedeutete den zweiten Sieg gegen die Aubachtaler. Der FC machte die Stadtmeisterschaft mit einem deutlichen 7:0 über Blau-Weiß perfekt. Anschließend kam der GSV trotz Führung wieder nur zu einem 2:2 gegen den 1.FC Greiz, der damit ungeschlagen blieb. Der Greizer SV konnte sich damit trösten, dass er den neuen Stadtmeister zweimal am Rand einer Niederlage hatte und gegen den Turniersieger als einziges Team nicht unterlag. Hainberg hätte wenigstens einen Punkt gegen die Tempelwaldler holen müssen, um den Titel streitig zu machen. Im letzten HSV-Spiel ging Blau-Weiß durch Mirko Seidel in Führung und kurz vor Schluss konnte Uwe Neumeister auf 2:6 verkürzen. Dazwischen trafen Schumann (2), Birke (2), Ramisch und Tittmann. Ein gutes Ergebnis der Hainberger Oldies, die nur gegen den Stadtmeister verloren und verdient den zweiten Platz belegten. Ein starker Torwart wurde von sechs gut aufgelegten Spielern begleitet. Besonders in den beiden Spielen gegen den GSV konnte das Team voll überzeugen. Michael Kurzwart von Blau-Weiß wurde zum Besten Torwart bestimmt. Tolle Fotos hat Michael Frotscher unter https://picasaweb.google.com/104163884523982317686/StadtmeisterschaftenGreizDerAltenHerrenInDerUlfMerboldHalleAm10122011?authuser=0&feat=directlink# ins Netz gestellt.

 

1. 1.FC Greiz                        14 P./ 22:9 Tore

2. Hainberger SV                 12/ 21:11

3. Greizer SV                                    8

4. SV Blau-Weiß 90 Greiz   0.

 

HSV: André Kind; Uwe Birke (2 Tore), Lothar Ramisch (7), Andreas Schumann (3); André Meckel (3), Michael Lippert (2) und Jörg Tittmann (4).

Unsere Freunde vom SV Blau Weiß 90 Greiz haben auf Ihrer Hompage teilweise auch Bilder von den Spielen zu bieten. Ein Besuch lohnt sich:

SV Blau-weiß 90 Greiz - Alte Herren-

Sieger beim Turnier der VSG Weißensand am 19.02.2011: (hinten von links) Lothar Ramisch, Uwe Neumeister, Jörg Tittmann, Matthias Sattler, (vorn v.l.) Matthias Scharr, Steffen Schulthes, Andreas Schumann.
Sieger beim Turnier der VSG Weißensand am 19.02.2011: (hinten von links) Lothar Ramisch, Uwe Neumeister, Jörg Tittmann, Matthias Sattler, (vorn v.l.) Matthias Scharr, Steffen Schulthes, Andreas Schumann.