Saison 2016/2017 - Kreisklasse, Staffel C, KFA Ostthüringen - Hinrunde

9.Spieltag: Hainberger SV - SG Hohndorf/Untergrochlitz II 1:0 (0:0)

Hainberg zeigt Charakter - deutliche Leistungssteugerung gegenüber der Vorwoche sichern den Sieg

Nach der schwachen Vorstellung der Vorwoche stand gleich wieder ein Greizer Derby an.Die Hainberger wussten, dass sie etwas gut zu machen hatten und zeigten das bereits von Anfang an.

 

Mit einer konzentrierten Leistung übernahmen die Hainberger früh die Kontrolle über das Spiel. Obwohl nicht alles klappte wurde die spielerische Linie konsequent versucht beizubehalten. Leider blieb in der ersten Halbzeit den Gastgebern das Abschlußpech treu. Teilweise beste Chancen konnten nicht verwertet werden. Im Defensivverbund wurde diesmal konsequenter gearbeitet, so dass es nur zu wenigen Chancen der Gäste kam. Diese gingen entweder am Tor vorbei, oder wurden eine Beute des Hainberger Keepers.

 

In der zweiten Halbzeit verstärkten die Hainberger den Druck noch mehr. Zwangsläufig kam die verdiente Führung. Nachdem Faruq Jameh den Ball weit in der eigenen Hälfte erkämpfte leitete Andy Czajka diesen an Robert Funke weiter. Der spielte weiter auf Mathias Strauß. Der Torwart der Gäste konnte ihn noch blocken, den Abpraller verwandelte Steven Thomas. Der verdiente Führungstreffer. In der Folge versuchten die Gastgeber die Führung auszubauen. Trotz aller Offensivkraft wurde in der Abwehr kaum etwas zugelassen. Die Hohndorfer Angriffsbemühungen wurden immer wieder vereitelt. Selbst als die mannschaftliche Ausrichtung durch Auswechslungen etwas defensiver wurde, behielten die Hainberger die Kontrolle übers Spiel und hatten noch Chancen. Einziger Kritikpunkt an dieser mannschaftlich guten Leistung ist die mangelnde Chancenverwertung, die trotz der Überlegenheit das Spiel lange ausgeglichen gestaltete.

8.Spieltag: Greizer SV - Hainberger SV 4:0 (2:0)

Hainberg verliert im Greizer Derby - fehlender Kampf- und Einsatzwille brachten Niederlage

Der Start des Derbys stand bereits unter keinem guten Stern. Kurz vor Spielbeginn musste erneut verletzungsbedingt die Mannschaft geändert werden. Nichtsdetotrotz kann das nicht als Ausrede für das folgende Spiel dienen.

 

Die Hainberger kamen von Anfang an nicht richtig ins Spiel. Die Defensive konnte sich nicht auf die langen Bälle und den Konterfußball des Greizer SV einstelle. Zwangsläufig ergaben sich daraus Chancen, die jedesmal wieder für Gefahr sorgten. Durch die schnelle Führung der Gastgeber kam auch nicht mehr Selbstbewußtsein dazu. Die aufstellungsbedingte einzige Spitze der Hainberger hing meist alleine in der Luft, da die Hainberger ins gleiche Muster verfielen und auch nur noch mit langen Bällen agieren wollten. Alleine gegen 4 Verteidiger ist damit der Angreifer zum Scheitern verurteilt.

 

In der zweiten Halbzeit versuchten die Gäste durch Umstellungen wieder ins Spiel zu kommen. Leider fruchtete die Maßnahme nicht. Die spielerische Linie ging fast komplett verloren. Einzelaktionen, die relativ einfach von den Gegenspielern gestoppt werden konnten, oder ungenaue Zuspiele machten jede Offensivbemühung zunichte. Zwei Tore der Hainberger wurden vom guten Schiedsrichter - Christopher Förster - zu Recht wegen Abseits aberkannt. Beide Male stand noch ein Hainberger auf der Torlinie, der unbedingt den Ball berühren musste!!! Mitdenken ist etwas anderes!!! Auch defensiv war keine Ordnung mehr zu erkennen. Die Gegentore fielen dann zwangsläufig und absolut zu einfach.

 

Erschreckenderweise war es diesmal ein Derby, was so gut wie ohne Fouls ablief. Was man positiv als Sieg der Fairness deuten könnte, ist anders betrachtet ein Offenbarungseid an die kämpferische Einstellung. Ohne Aufbäumen in der Defensive und ohne zwingenden Einsatz in der Offensive ist so ein Spiel nicht zu gewinnen!

7.Spieltag: Hainberger SV - SV Pöllwitz 5:6 (1:5)

Torspektakel auf dem Hainberg - Aufholjagd nicht belohnt

Der Tabellenführer war auf dem Hainberg zu Gast. Durch kurzfristige Änderungen im Personal war eine Änderung der Aufstellung knapp vor dem Spiel notwendig. Leider war die Änderung nicht glücklich und hatte dadurch deutlichen Einfluß auf das Spiel der Gastgeber.

 

Die Pöllwitzer kamen realtiv einfach, unter Mithilfe der Hainberger zu einer eigentlich beruhigenden Führung. In der zweite Halbzeit konnten die Gastgeber dann Umstellungen in der Mannschaft vornehmen. Dies tat dem weiteren Spielverlauf gut. Die nun wiedergewonne Dominanz konnte diesmal auch wieder in Tore umgemünzt werden. Leider blieb der Mannschaft die Krönung versagt, aber ein Sieg für die Moral der Truppe war diese Aufholjagd trotzdem.

6.Spieltag: SG Eurotrink Kickers Gera II - Hainberger SV 2:2 (0:0)

Punktverlust trotz deutlicher Überlegenheit

Bei den Eurotrink Kickers entwickelte sich von Anfang an ein relativ einseitiges Spiel. Die Hainberger übernahmen von Beginn an das Zepter und versuchten das Spiel zu machen. Leider wurden, wie bereits in früheren Spielen, diverse hochkarätige Chancen phasenweise kläglich vergeben. Die Geraer waren hauptsächlich bei schnellen Gegenstößen oder Standards gefährlich.

 

In der zweiten Halbzeit versuchten die Hainberger dann noch etwas offensiver zu agieren. Der eingewechselte Routinier Dirk Bernickel brachte dann den überfälligen Führungstreffer. Als dann Steven Thomas zum 2:0 erhöhte sahen die Hainberger bereits wie der sichere Sieger aus. Mehrere Großchancen zum 3:0 wurden liegen gelassen. Die nicht aufgebenden Geraer stellten dann mit einem Doppelschlag innerhalb kürzester Zeit das Ergebnis fast auf den Kopf. Den Hainbergern merkte man daruafhin die Verunsicherung an, währenddessen die Geraer sogar noch den Siegtreffer erzielen wollten. Glück hatten dann die Hainberger, als die letzte Großchance der Geraer knapp am Tor vorbei ging.

 

Ungeplanter, aber schöner Nebeneffekt war, dass Teile des Spiels erstmals live über Facebook verfolgt werden konnte. Der ausgewechselte Mathias Strauß mutierte zum Kameramann und machte dies möglich.

5.Spieltag: SV 1876 Gera-Pforten II - Hainberger SV 0:8 (0:5)

Deutlicher Sieg des Hainberger SV bei sichtlich überforderten Geraern - Schnellstes Tor der HSV-Geschichte nach ca. 40 Sekunden

Das Punktspiel sollte ursprünglich erst auf dem Hainberg stattfinden, musste aber gedreht werden, da die Sportschule für eine andere Veranstaltung genutzt wurde.

 

Erneut mussten die Hainberger die Mannschaft verändern. Die Umstellungen griffen aber von Anfang an. Mit dem vermutlich schnellsten Tor der HSV-Geschichte wurden die Weichen schnell auf Sieg gestellt. Der im Laufe des Spiels unermüdlich arbeitende James Ndlovu erkämpfte den Ball an der Mittellinie. Sein Zuspiel leitete Faruq Jameh auf Andy Czajka weiter, der den schnellsten Treffer erzielte. Die Hainberger übernahmen sofort die Kontrolle über das Spiel und spielten überlegt von hinten heraus. Nach einer Flanke von Christian Paul auf Andy Czajka legte dieser den Ball vors Tor und Matthias Strauß konnten zum 2:0 einschieben. Es folgte eines der schönsten Tore. Nach schönen Zuspielen zwischen Steven Thomas und Jameh Faruq konnte Steven Thomas auf 3:0 erhöhen. Nur kurze Zeit später bereitete erneut Andy Czajka ein Tor vor. Torschütze war diesmal Jameh Faruq. Es stand 4:0 und es waren gerade einmal 18 Minuten gespielt!

 

Im Rausche der beruhigenden Führung schlichen sich bei den Hainbergern dann Nacchlässigkeiten ein. Das Spiel wurde zwar noch dominiert, aber die letzte Zielstrebigkeit fehlte und in der Defensivarbeit ließ man dem Gegner zuviel zu. Dieser konnte die angebotenen Möglichkeiten allerdings nicht nutzen. Kurz vor der Halbzeit wurde dann James Ndlovu im Strafraum umgerannt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Steven Thomas zur 5:0 Halbzeitführung.

 

Die zweite Halbzeit lief weiter, wie die erste aufgehört hatte. Die Hainberger waren überlegen, erspielten sich Chancen, verschwendeten aber auch eine Unzahl, bzw. spielten zu kompliziert. Im Defensivverhalten gab es auch in der zweiten Halbzeit noch Luft nach oben. Trotzdem muss man hervorheben, dass die Abwehr bereits im Spielaufbau eingebunden war und ihre Arbeit dort wirklich gut machten.

 

In der 60. Minute konnten die Hainberger dann einen erneuten Treffer landen. Steven Thomas schoss einen Freistoß an die Latte. Von dort sprang er hinter die Linie, aber wieder aus dem Tor heraus. Der mit aufgerückte Lothar Ramisch drückte den Ball endgültig über die Linie. Obwohl er dem Schiedsrichter gleich darauf hinwies, dass der Ball schon im Tor war, hat der Schiedsrichter ihm den Treffer gutgeschrieben.

 

Nach einem schönen Dribbling, bei dem es keinen Geraer gelang Faruq Jameh zu stoppen - fair und auch unfair(!) - konnte dieser zum 7:0 einschieben.

 

Nach einem Konter über Faruq Jameh kam der Ball über Said Hossaini zu Ali Panahzadeh. Dessen Schuß ging an die Latte und der Ball landete erneut bei Said Hossaini. Sein Treffer zum 8:0 war der Abschluß in einem Spiel, was mit etwas mehr Biss auch zweistellig hätte enden können.

 

Der Sieg hat nach den beiden Niederlagen gut getan, ist aber kein Gradmesser für die zukünftigen Aufgaben. Die Ernsthaftigkeit in der Chancenausnutzung und ein konsequenteres Defensivverhalten sind notwendig, um sich auch gegen stärkere Gegner zu behaupten.

4.Spieltag: SG TSV 1872 Langenwetzendorf II - Hainberger SV 3:1 (1:0)

Erneute Niederlage für Hainberger SV - Erneute Gelb-Rote Karte, diesmal gegen Maximilian Scheiwe

Auf Grund diverser Ausfälle mussten die Hainberger diemal in der Aufstellung improvisieren. Dennoch gelang es eine schlagkräftige Mannschaft aufs Feld zu stellen. Diesmal gaben Carsten Reichardt und Markus Witzsche ihr Saisondebüt.

 

Es entwickelte sich ein umkämpftes Spiel, bei dem die Hainberger wieder an die Vorsaison erinnerten und reihenweise beste Chancen vergaben. So kam es wie es kommen musste. Anstatt selbst in Führung zu gehen, rannten man jedesmal einen Rückstand hinterher.

 

Die Gelb-Rote Karte und die erneute Unterzahl machten es der Mannschaft nicht leichter. Es wurde aber, wie auch bereits in der Vorwoche, auch nach dem Platzverweis weiter versucht das Spiel zu dominieren. Als gegen Ende des Spiels die Kräfte nachliesen konnten die Langenwetzendorfer (oder besser die Hohenleubener) die entscheidenden Treffer für einen nicht unverdienten Sieg erzielen.

3.Spieltag: Hainberger SV - SG FC Thüringen Weida II 2:4 (1:2)

Erste Saisonniederlage für Hainberger SV - Gelb-Rote Karte für Dirk Bernickel

Am 3. Spieltag standen sich auf dem Hainberg der Zweite und der Tabellenführer gegenüber. Mit der Spielgemeinschaft der Weidaer und der Wünschendorfer Mannschaften präsentierte sich eine spielerisch gute und läuferisch starke Mannschaft.

 

Ohne langes Abtasten kamen die Gäste nach einem Eckball bereits in der dritten Minute zum Erfolg. Die Hainberger Zuordnung war nicht gegeben und Schreiter hatte keine Mühe unbedrängt einzuköpfen. Den folgenden Hainberger Angriffen fehlte leider die Präzision. Auch die Weidaer wollten sich nicht auf der Führung ausruhen und es entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Nach einem Konter konnten die Gäste auf 2:0 erhöhen. Wieder zeigten sich die Gastgeber wenig geschockt und versuchten erneut das Spiel unter Kontrolle zu bekommen. Die frühzeitig pressenden Weidaer schafften es aber immer wieder dies zu unterbinden. Nach der Gelb-Roten Karte für Dirk Bernickel wurde es für die Hainberger nicht leichter, die gut und sicher stehenden Gäste unter Druck zu setzen. Nach einem Foul an Faruq Jameh konnte Robert Funke sicher zum 1:2 Anschlußtreffer einnetzen. Anzumerken wäre, dass unmittelbar davor die Weidaer einen guten Konter wegen einer Abseitsstellung abgepfiffen bekommen haben, die beim besten Willen keine war. Dies hätte das 3:0 bedeuten können. So stand es zur Halbzeit aber nur 1:2.

 

Die zweite Halbzeit begannen die Hainberger erneut druckvoll. Der Wille den Ausgleich zu erzielen war erkennbar. In diese Phase hinein gelang es Weida erneut den Vorsprung auf zwei Tore auszubauen. Wie aber schon bei den anderen Toren zeigten die Hainberger Moral und gabe das Spiel noch lange nicht auf. Immer wieder wurden Gegenangriffe vorgetragen. Einen davon konnte Faruq Jameh zum 2:3 vollenden. Leider war die Freude über den Anschluß nur von kurzer Dauer, da die Weidaer nur kurze Zeit später den alten Abstand wieder herstellen konnten. Nach einem Foul an Robert Funke hofften die Gastgeber wieder den Anschluß zu finden. Den Elfmeter von Steven Ludwig konnte der Weidaer Keeper aber diesmal stark parieren. Das Aufbäumen der Hainberger bis zum Schluß wurde leider nicht mehr belohnt. Die Weidaer gingen, nicht unverdient, als Sieger aus der Partie vom Platz.

 

Moralisch muss sich die Mannschaft nichts vorwerfen. Gegen so eine starke Mannschaft wurde ein gutes Spiel abgeliefert. Trotzdem sollte man die Anfälligkeit bei Standards und das Defensivverhalten verbessern, um für weitere Aufgaben besser gewappnet zu sein.

2.Spieltag: Langenwolschendorfer Kickers - Hainberger SV 0:1 (0:0)

Hainberg gewinnt hart umkämpftes Duell

Die Hainberger reisten personell knapp besetzt nach Langenwolschendorf. Als Wechselspieler standen nur die beiden "Alten" - Jörg Tittmann und Matthias Sattler - zur Verfügung. Beide kamen zum Einsatz und machten ihre Sache sehr gut.

 

Von Anfang an entwickelte sich ein zerfahrenes und hart umkämpftes Spiel. Die Hainberger schafften es nicht so richtig ins Kombinieren zu kommen. Bereits beim Spielaufbau attackierten die Langenwolschendorfer bereits sehr verbissen. Manch Zweikampf wurde schon arg an der Grenze der Fairness geführt. Leider wurde die Grenze auch ab und an überschritten. In der Offensive konnten die erarbeiteten Chancen nicht genutzt werden. Im Defensivverhalten standen die Hainberger zeitweise ungeordnet, was den Gastgebern immer wieder Chancen ermöglichte. Etwas Glück und einem gut aufgelegten Dominique Sattler war es u verdanken, dass es zur Halbzeit noch 0:0 stand.

 

Nach einer Umstellung zur Halbzeit gewann die Hainberger Defensive an Stabilität. Durch mehr Spielanteile im Mittelfeld konnte das Spiel besser geordnet werden. Die Bemühungen wurden durch Faruq Jamehs Treffer belohnt, der den herauseilenden Torwart per Kopfball überlupfen konnte. Die Langenwolschendorfer versuchten alles um den Ausgleich zu erzielen. Aufopferungsvoll kämpfte aber die Hainberger Mannschaft um den Sieg. Mit dem Willen jeden Zweikampf zu gewinnen wurden die Angriffe immer wieder gestoppt. Nachdem die Routiniers Jörg Tittmann und Lothar Ramisch gute Chancen zum Ausbau der Führung hatten, war es erneut Dominique Sattler, der großartig den Sieg festhielt. Zusätzlich herauszuheben ist die Leistung von Uwe Hücker, der eine unaufgeregte souveräne Leistung ablieferte.

 

Schiedsrichter Jens Linke aus dem Saale-Orla-Kreis war ein sehr guter Leiter der Partie, der auch in den hektischsten Phasen den Überblick und sein Fingerspitzengefühl bewies.

1.Spieltag: Hainberger SV - SG Blau-Weiß 1990 Steinsdorf 8:0 (4:0)

Kantersieg auf dem Hainberg


Der Hainberger SV startete mit einem Kantersieg in die neue Saison. Anfänglich verlief das Spiel noch relativ ausgeglichen. Die sich ergebenden Chancen konnten die Gastgeber noch nicht verwerten. Nach der Trinkpause in der ersten Halbzeit übernahmen dann die Hainberger immer mehr die Initiative. Die Tore fielen dann zwangsläufig. Zweimal Steven Thomas, und je einmal Robert Funke und Dirk Bernickel sorgten für die beruhigende Führung zur Halbzeit. Auf Grund der vergebenen Chancen hätte das Halbzeitergebnis auch höher ausfallen können. In der zweiten Halbzeit machten die Hainberger da weiter, wo sie aufgehört haben. Trotz der hohen Temperaturen wurde weiter temporeich Fußball gespielt und sich weitere Chancen erarbeitet. Nach dem Ausbau der Führung verloren die Gastgeber kurzzeitig etwas die Ordnung und rannten mit Mann und Maus an. Die sich ergebenden Räume konnten die Steinsdorfer Gäste jedoch nicht nutzen. Gegen Ende des Spiels stellten die Hainberger aber wieder die Ordnung her und spielten das Spiel konzentriert und seriös zu Ende. Leider wurden auch in dieser Halbzeit wieder klarste Chancen der Hainberger nicht genutzt, so dass der Endstand auch noch höher hätte ausfallen können. Zweimal Faruq Jameh und Steven Ludwig erzielten in der zweiten Hälfte die Tore. Krönender Abschluß des Spiels war das Tor von Geburtstagskind Johannes Steudel zum 8:0.

Kreispokal, 1.Runde: Hainberger SV - TSV 1880 Rüdersdorf 4:7 n. V. (1:1, 4:4)

Rüdersdorf gewinnt Pokalkrimi auf dem Hainberg

Von Anfang an entwickelte sich ein hart umkämpftes Match. Die Rüdersdorfer Gäste erarbeiteten sich in der Anfangsphase leichte Spielvorteile. Die Hainberger zeigten bei den schnellen Gegenstößen aber immer wieder ihre Gefährlichkeit. Als in der 37. Minute Rüdersdorf in Führung ging, konnten die Hainberger schnell wieder ausgleichen. In der zweiten Halbzeit hatten die Gastgeber dann anfänglich mehr vom Spiel. Folgerichtig konnten dann durch zwei schnelle Tore eine scheinbar sichere Führung herausgespielt werden. Die Rüdersdorfer versuchten dann wieder das Spiel an sich zu reißen. Mit schnell nacheinander erzielten 3 Toren drehten sie das Spiel dann innerhalb kürzester Zeit. Durch ein nochmaliges Aufbäumen der Hainberger konnte dann die Verlängerung erzwungen werden. In der Verlängerung war es anfänglich ein offener Schlagabtausch. Allmählich mussten dann aber die Gastgeber körperlich Tribut zollen und die Gäste kamen zu den entscheidenden Treffern. Der Kreisligist hat sich am Ende dann doch noch durchgesetzt.